BlackRock, Mastercard und Franklin Templeton prüfen aktiv den XRP Ledger als Infrastruktur für Zahlungen, Tokenisierung und Stablecoin-Abwicklung, wie eine ranghohe Ripple-Managerin bestätigt hat.
Wachsende institutionelle Nachfrage
Die Ripple-Ökosystemleiterin Odelia Torteman sagte, die drei Unternehmen sähen das Netzwerk als mehr als nur eine Plattform für den Handel mit XRP (XRP). Sie beschrieb es als ein dezentrales System, in dem der Token als Brücken-Asset für Zahlungen und Multi-Asset-Transfers fungiert.
Das Netzwerk bietet einen automatisierten Market Maker, eine integrierte dezentrale Börse und Trust Lines, die für Know-Your-Customer-Compliance ausgelegt sind.
Im vergangenen November schloss sich Mastercard Gemini und Ripple an, um die Stablecoin-Abwicklung mit RLUSD für Kartenzahlungen auf dem Ledger zu testen – ein Pilotprojekt, das die Unternehmen als erstes Beispiel für US-regulierte Banken bezeichneten, die eine öffentliche Blockchain für Kartentransaktionen nutzen.
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Ausweitung der Tokenisierungs-Offensive
Parallel dazu arbeitete Ripple mit Securitize zusammen, um Investoren im BUIDL-Fonds von BlackRock und im VBILL-Fonds von VanEck zu ermöglichen, ihre Bestände in RLUSD umzuwandeln und so durch Smart Contracts eine 24/7-Liquidität zu schaffen.
Ein paralleles Abkommen mit Franklin Templeton und der DBS Bank im vergangenen September kombinierte tokenisierte Geldmarktfonds mit RLUSD für Kreditvergabe und Handel.
XRP hat in der vergangenen Woche nahezu 10 % zugelegt und kurzzeitig die Marke von 1,50 $ überschritten, bevor sich der Kurs nahe 1,42 $ einpendelte – der stärkste Lauf seit September 2025. Die Rallye folgt auf 55 Millionen $ an Zuflüssen in XRP-ETFs sowie neuen Nutzungsdeals mit Rakuten und Kyobo Life.
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