Finanzberater Rick Edelman, Leiter des Digital Assets Council, empfiehlt Anlegern, 20 % ihres Portfolios in Krypto zu investieren – deutlich über den branchenüblichen Quoten. Er argumentiert, dass Bitcoin (BTC) bei $70,000 represents a prime entry point liege und in den nächsten zehn Jahren ein Renditepotenzial von dem Fünffachen bis Zehnfachen biete.
Zinspause und Kursunterstützung
Die Entscheidung der Federal Reserve, die Zinsen vorerst unverändert zu lassen hat den unmittelbaren Straffungsdruck von Risikoanlagen genommen und damit aus Sicht der Marktteilnehmer ein günstigeres Umfeld für Krypto geschaffen.
Zinssenkungen werden nun für später im Jahr erwartet, was die Liquiditätsbedingungen weiter verbessern könnte.
Bitcoin hat sich über der Marke von 70.000 $ gehalten, obwohl der Kurs mehr als 30 % unter seinem Hoch von 126.000 $ Mitte Oktober liegt.
Diese Widerstandsfähigkeit deutet darauf hin, dass die langfristige Überzeugung der Anleger weiterhin stark ist.
Edelman sagte in einem kürzlichen Interview, Anleger sollten den Rückgang begrüßen. „Wenn Sie es bei 126.000 $ geliebt haben, müssen Sie bei 70.000 $ begeistert sein“, sagte er und fügte hinzu, dass er weiterhin Krypto-Allokationen empfehlen werde, unabhängig vom Kursrückgang.
Seine Renditeprognosen liegen weit über herkömmlichen Benchmarks. „Wir reden bei anderen Anlagen über 5 % oder 10 % Rendite. Bitcoin wird sich in den nächsten 5 bis 10 Jahren verfünf- bis verzehnfachen“, sagte Edelman.
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Die Bitcoin-Adoption steckt noch in den Kinderschuhen
Edelmans Empfehlung einer 20%igen Allokation sticht hervor in einer Branche, in der die meisten traditionellen Modelle deutlich kleinere Positionen vorschlagen, und sie spiegelt eine breitere These zu sich wandelnden Portfoliostrukturen wider.
Er argumentiert, dass längere Lebenserwartungen die herkömmliche 60-40-Aufteilung zwischen Aktien und Anleihen unzureichend machen und Anleger zu aktienlastigeren Portfolios mit einer bedeutenden Rolle für Krypto drängen.
Adoptionsdaten stützen einen Teil dieses Arguments.
Weniger als 5 % der Weltbevölkerung besitzen derzeit Bitcoin – deutlich unter den Durchdringungsraten von Aktien, Immobilien oder Rohstoffen.
Für Befürworter signalisiert diese Lücke, dass sich diese Anlageklasse noch in einem frühen Stadium befindet.
Die Rolle von Bitcoin hat sich ebenfalls weiterentwickelt. Ursprünglich als Peer-to-Peer-Währung konzipiert, wird es heute häufiger als Wertspeicher – oft mit Gold verglichen – betrachtet, während Stablecoins einen Großteil der Transaktionsfunktion übernommen haben. Edelman stellte fest, dass sich Bitcoin zunehmend wie ein Technologie-Asset verhält und sich stärker an Wachstumsaktien und Schwellenländern orientiert.
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