Cardano (ADA) hielt sich nach Aktivierung des Van-Rossem-Hardforks im Mainnet nahe 0,165 US‑Dollar. Ein möglicher Anstieg in Richtung 0,20 US‑Dollar hängt jedoch weiterhin von einer spürbar stärkeren Nachfrage ab.
Wichtige Punkte:
- Cardano hat Protokollversion 11 aktiviert, Plutus verbessert und das Netzwerk für spätere Skalierungsmaßnahmen vorbereitet.
- ADA muss die Widerstände um 0,17 und 0,18 US‑Dollar überwinden, bevor Trader realistisch 0,20 US‑Dollar ins Visier nehmen können.
- Das Volumen großer Transaktionen bleibt gedämpft, doch positive Geldflüsse signalisieren, dass Käufer den Markt nicht verlassen haben.
Cardano-Upgrade
Cardano hat den Van-Rossem-Hardfork an der Epochengrenze vom 18. Juli umgesetzt, nachdem der Governance-Vorschlag während Epoche 643 am 13. Juli ratifiziert worden war. Mit dem Upgrade wurde das Mainnet nach Zustimmung der erforderlichen Governance-Gremien auf Protokollversion 11 angehoben.
Das Release erweitert die Plutus-Funktionalität, um Smart-Contract-Ausführung schneller und kostengünstiger zu machen, und aktualisiert die von Entwicklern genutzten Kostenmodelle. Zudem führt es Änderungen an der Ledger-Konsistenz ein, einzigartige verifizierbare Random-Function-Schlüssel sowie überarbeitete Regeln für Referenzeingaben.
Van Rossem ist ein Intra-Ära-Upgrade: Es verbessert das bestehende Netzwerk, ohne Cardano in eine neue Entwicklungsära zu überführen. Die Neuerungen bereiten das Protokoll zugleich auf die vorgeschlagene Dijkstra-Ära und Ouroboros Leios vor – einen Ansatz, der den Durchsatz steigern soll, ohne Sicherheit und Dezentralisierung zu verwässern.
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ADA-Kursausblick
ADA notierte am Sonntag bei rund 0,165 US‑Dollar, nachdem sich der Kurs an der Unterstützung bei etwa 0,16 US‑Dollar gefangen hatte. Der breitere Kryptomarkt legte zeitgleich um rund 0,54 % auf 2,2 Billionen US‑Dollar zu. Bitcoin (BTC) blieb über 64.000 US‑Dollar, Ethereum (ETH) handelte nahe 1.860 US‑Dollar und XRP (XRP) verbuchte ein moderates Plus.
Die nächste technische Hürde liegt bei rund 0,17 US‑Dollar. Ein klarer Vier-Stunden-Schlusskurs über dieser Marke könnte den Weg in Richtung 0,18 US‑Dollar freimachen; ein Ausbruch darüber würde 0,20 US‑Dollar in Reichweite bringen – ein Anstieg von etwa 20 % gegenüber 0,165 US‑Dollar.
Die Momentumindikatoren senden gemischte Signale. Der MACD liegt leicht im positiven Bereich, doch die eng beieinanderliegenden Signallinien deuten darauf hin, dass die Rally mehr Volumen braucht. Ein Chaikin-Money-Flow-Wert um 0,13 spricht zugleich für anhaltende Nettozuflüsse.
Große ADA-Transaktionen über 100.000 US‑Dollar liegen weiterhin deutlich unter dem Januar-Hoch von mehr als 200 Transfers und signalisieren Zurückhaltung bei größeren Adressen.
ADA muss die Zone um 0,16 US‑Dollar verteidigen, um die aktuelle Erholungsstruktur intakt zu halten. Ein Bruch dieser Unterstützung könnte den Weg in Richtung 0,15 US‑Dollar öffnen, bevor Käufer einen erneuten Erholungsversuch starten.
Cardano hat Netzwerk-Upgrades wiederholt mit der Erwartung einer stärkeren Nutzung verknüpft; technische Fortschritte allein haben jedoch bislang keine dauerhaft höheren Kurse garantiert. Die jüngste Kursentwicklung zeigt, dass Ausbrüche über Widerstände anhaltendes Volumen und Rückenwind vom Gesamtmarkt benötigen – nicht nur Protokollverbesserungen.
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