Chainlinks Wallet-Rekord macht den LINK‑Rebound auf 9 $ zum zentralen Test

Chainlinks Wallet-Rekord macht den LINK‑Rebound auf 9 $ zum zentralen Test

Chainlink (LINK) verzeichnete innerhalb von zwei Tagen 6.182 neue Wallets – das stärkste Netzwerk-Wachstum des Jahres 2026 –, während Trader beobachteten, ob LINK sich wieder in Richtung 9 $ erholen könnte.

Schlüsselpunkte:

  • Chainlink gewann am 25. Juni 3.142 Wallets hinzu und am 26. Juni weitere 3.040.
  • Die Top-Trader auf Binance blieben deutlich long, mit einem Long-zu-Short-Verhältnis von 2,20.
  • Das Erholungsszenario von LINK hängt davon ab, dass die 7,23‑$‑Nachfragezone hält.

Chainlink-Wallets

Laut Santiment hat das Chainlink-Netzwerk am 25. Juni 3.142 Wallets hinzugefügt und am 26. Juni weitere 3.040 Wallets, was die beiden stärksten täglichen Expansionswerte in diesem Jahr markiert.

Der Anstieg erfolgte, während LINK nahe lokalen Tiefstständen gehandelt wurde, wodurch ein Kontrast zwischen stärker werdenden Adoptionsdaten und schwacher Kursentwicklung entstand. Neue Adressen deuten oft eher auf frische Nutzeraktivität als auf wiederholte Bewegungen bestehender Inhaber hin.

Das Wachstum der Wallets fiel zudem in eine Phase, in der Chainlinks institutionelle Erzählung rund um tokenisierte Real-World-Assets und Dateninfrastruktur aktiv blieb. Dennoch spiegelte der Markt diese Aktivität im Kurs noch nicht vollständig wider, was darauf hindeutet, dass Trader auf bessere Gesamtmarktbedingungen warteten, bevor sie die stärkere Netzwerknutzung einpreisten.

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LINK-Trader

Professionelle Trader blieben trotz des Rückgangs tendenziell bullisch. Das Long-Short-Verhältnis der Top-Trader von Binance zeigte, dass 68,75 % der Konten long und 31,25 % short waren, wie aus von CoinGlass zitierten Daten in der Analyse hervorging. Das ergab ein Verhältnis von 2,20 und zeigte, dass erfahrendere Konten weiterhin auf Aufwärtspotenzial positioniert waren.

Diese Positionierung stützt das Erholungsszenario, bestätigt es aber nicht. LINK benötigt weiterhin stärkere Nachfrage, um sich über defensives Kaufen hinauszubewegen und verbesserte On-Chain-Daten in eine nachhaltige Kursbewegung zu übersetzen. Bleibt dieser Folgeeffekt aus, kann bullisher Leverage verwundbar bleiben, falls Verkäufer in der Nähe von Widerständen wieder die Kontrolle gewinnen.

Das technische Setup behält 9 $ im Blick, weil Käufer die 7,23‑$‑Nachfragezone mehrfach verteidigt haben. Diese wiederholte Verteidigung hat ein mögliches Doppeltief gebildet – eine Struktur, die Trader oft als Zeichen dafür interpretieren, dass der Verkaufsdruck nachlässt.

Das erste Aufwärtsziel liegt in der Nähe von 8,33 $, wo frühere Rallyes ins Stocken geraten sind, bevor ein breiterer Versuch auf 9 $ folgt.

Die jüngste Kursgeschichte von LINK erklärt, warum dieses Niveau wichtig ist.

Der Token stand unter Druck, obwohl die Adoptionskennzahlen sich verbessert haben, während sich der Relative-Stärke-Index nur auf 33,82 erholte und damit weiter unter der neutralen 50‑Marke blieb. Ein Bruch unter 7,23 $ würde das Erholungsszenario zunichtemachen und LINK erneutem Abwärtsdruck aussetzen.

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