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Davos 2026: Musk gibt WEF-Kritik auf und tritt gemeinsam mit Larry Fink auf

Davos 2026: Musk gibt WEF-Kritik auf und tritt gemeinsam mit Larry Fink auf

Elon Musk wird am Donnerstag erstmals am World Economic Forum in Davos teilnehmen – ein Wendepunkt nach seiner langjährigen öffentlichen Ablehnung des Treffens.

Der Milliardär soll sich laut aktualisierten Forumsplänen um 15:30 Uhr GMT zu BlackRock‑CEO Larry Fink auf ein hochkarätig besetztes Panel gesellen.

Der Auftritt signalisiert eine mögliche Neubewertung von Musks Verhältnis zu den globalen Finanz- und Politeliten in einer Zeit, in der sein unternehmerischer Einfluss mit verteidigungs- und technologiepolitischen Entscheidungen auf Staatsebene zusammenfällt.

Als Eigentümer von X und CEO von Tesla und SpaceX fällt Musks Anwesenheit zusammen mit breiteren Branchentrends hin zu Asset-Tokenisierung und der Integration von Künstlicher Intelligenz in die globalen Märkte.

Vom „langweilig“ zum Geschäft

Jahrelang hat Musk das jährliche Schweizer Treffen als eine nicht gewählte „Weltregierung“ bezeichnet und die Veranstaltung 2022 in Social-Media-Posts berüchtigt als „boring af“ abgetan.

Seine Entscheidung zur Teilnahme folgt auf den Davos-Auftritt des damaligen US-Präsidenten Donald Trump, eines wichtigen politischen Verbündeten, dessen Administration Musk bei Fragen der Effizienz der Regierung und der Technologie-Regulierung einbezogen hat.

Die Paarung mit Larry Fink ist für den Digital-Asset-Sektor besonders bemerkenswert, angesichts von BlackRocks Rolle bei der Institutionalisierung von Bitcoin (BTC) durch Spot-ETFs und Finks jüngster Befürwortung der „Tokenisierung aller Vermögenswerte“.

Während Musk sich kürzlich erneut skeptisch zu Währungen als einer „Datenbank“ äußerte, bleibt sein Einfluss auf die Stimmung im Einzelanlegersegment ein zentraler Treiber der Volatilität sowohl bei Aktien als auch bei digitalen Vermögenswerten.

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Warum das wichtig ist

Musks Schritt in den inneren Zirkel von Davos deutet auf einen Übergang vom externen Provokateur zu einer zentralen Figur in Diskussionen über globale Governance hin.

Seine Unternehmen verwalten inzwischen kritische Infrastruktur, darunter das Starlink-Satellitennetzwerk in Konfliktzonen und den xAI Colossus‑Trainingscluster, was seine Kooperation für internationale Politikrahmen unverzichtbar macht.

Für den Krypto-Markt könnte der Dialog zwischen Musk und Fink die weitere Entwicklung institutioneller Adoption im Vergleich zu von Privatanlegern getriebenen „InfoFi“-Projekten verdeutlichen.

X hat kürzlich begonnen, bestimmte Post-to-Earn-Krypto-Apps zu sperren, um Spam einzudämmen – ein Signal für einen stärker kontrollierten Umgang mit dem Digital-Asset-Ökosystem der Plattform unter Musks derzeitiger Führung.

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