DeepSeek nahm in seiner ersten externen Finanzierungsrunde 7,4 Milliarden US‑Dollar ein und überließ Eigenkapital und Stimmrechte ausschließlich einem chinesischen Staatsfonds, während alle anderen Investoren weder das eine noch das andere erhielten.
Zentrale Punkte:
- DeepSeek sammelte mehr als 50 Milliarden Yuan (rund 7,4 Milliarden US‑Dollar) zu einer Bewertung von über 50 Milliarden US‑Dollar ein.
- Gründer Liang Wenfeng steuerte rund 3 Milliarden US‑Dollar bei und stellte damit den größten Einzelanteil der Runde.
- Nur Chinas nationaler KI‑Fonds erhielt Stimmrechte, während alle anderen Investoren eine fünfjährige Bindung akzeptierten.
DeepSeek schließt erste Runde ab
Die Runde wurde am Dienstag beendet und hob das in Hangzhou ansässige Labor auf eine Bewertung von über 50 Milliarden US‑Dollar, womit es laut mit dem Deal vertrauten Personen Chinas wertvollstes KI‑Startup ist, wie sie Reportern told berichteten. Das Unternehmen hatte fast drei Jahre lang ohne einen einzigen externen Geldgeber operiert. Diese Zurückhaltung endete in dieser Woche mit einem einzigen, streng strukturierten Deal.
Gründer Liang Wenfeng stellte selbst den größten Anteil und verpflichtete sich zu rund 20 Milliarden Yuan (etwa 3 Milliarden US‑Dollar). Damit war er der größte Einzelbeitragsleister der Runde und festigte seine Kontrolle. Tencent steuerte rund 10 Milliarden Yuan bei, und der Batteriekonzern CATL, der weltweit größte Produzent von EV‑Batterien, investierte etwa 5 Milliarden Yuan, wie Quellen confirmed bestätigten.
Weniger als zehn Investoren beteiligten sich. Keiner konnte direkt in DeepSeek investieren, da ihre Beiträge in eine von Liang verwaltete Kommanditgesellschaft flossen und nicht in das Unternehmen selbst. Das strips ihnen die Stimmrechte und legt die Gelder für volle fünf Jahre fest.
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Staatsfonds gibt den Ton an
Nur Chinas National Artificial Intelligence Industry Investment Fund entkam diesen Bedingungen. Das Staatsvehikel, mit dem Peking Kapital in strategische Technologiesektoren lenkt, investierte direkt und behielt sowohl die Stimmrechte als auch die Freiheit von der Lock‑up‑Periode – eine Ausnahme, die Analysten in Berichten described als klares Signal der Prioritäten bezeichneten.
Sein Anteil soll sich auf rund 1 Milliarde Yuan belaufen. Die Struktur formalisiert, was Insider schon lange über die Ausrichtung des Unternehmens vermutet hatten. Für Entwickler und Behörden, die die Open‑Weight‑Modelle von DeepSeek in der Produktion einsetzen, verschiebt sich die Governance nun stärker in Richtung des chinesischen Staates und weg von den kommerziellen Partnern des Unternehmens.
Chinas KI‑Ambitionen
Nach globalen Maßstäben bleibt die Bewertung moderat, da der Post‑Money‑Wert zwischen 52 und 59 Milliarden US‑Dollar lag. OpenAI schloss kürzlich eine Runde bei nahezu 852 Milliarden US‑Dollar ab, und Anthropic wird noch höher bewertet, während DeepSeek Kapital nur innerhalb Chinas aufnehmen kann und strengen Beschränkungen für amerikanische Chips unterliegt.
Das Unternehmen finanzierte sich jahrelang über Liang Wenfengs Quant‑Hedgefonds High-Flyer, bevor es sich für externe Geldgeber öffnete. Seine Open‑Weight‑Modelle V3 und R1 für Reasoning sorgten Anfang letzten Jahres im Silicon Valley für Aufsehen, da sie führende Systeme mit einem Bruchteil der üblichen Trainingskosten erreichten und den Glauben erschütterten, dass riesige Compute‑Budgets unverzichtbar seien.
Die Geldaufnahme festigt ein 2023 gegründetes Unternehmen nun als nationalen Champion, auch wenn es die westlichen Spitzenreiter bei Skalierung, Kapital und Hardwarezugang weiterhin trails hinterherhinkt.
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