Das U.S. Bureau of Labor Statistics meldete, dass die Wirtschaft im Februar 92.000 Arbeitsplätze verloren hat – der schlechteste Wert seit Monaten – und damit die Konsensprognose von 59.000 neuen Stellen deutlich verfehlte.
Bitcoin (BTC), das bei schwachen Arbeitsmarktdaten und steigenden Zinssenkungserwartungen normalerweise steigt, fiel unmittelbar nach der Veröffentlichung auf etwa 70.000 US-Dollar. Der Rückgang spiegelte eine breitere Risikoaversion wider, die durch stark steigende Ölpreise und die Unsicherheit über den Krieg im Nahen Osten ausgelöst wurde.
Der Bericht für Februar kehrte den nach oben revidierten Zuwachs von 126.000 Stellen im Januar um und setzte ein Muster nachträglicher Abwärtskorrekturen fort: Der Dezember wurde von +48.000 auf -17.000 revidiert, sodass die kombinierte Zweimonatssumme um 69.000 niedriger ausfiel als zuvor gemeldet.
Was die Zahlen zeigen
Arbeitsplatzverluste konzentrierten sich auf das Gesundheitswesen (-28.000, teilweise aufgrund eines Streiks von Pflegekräften in Kalifornien), das verarbeitende Gewerbe (-12.000), Transport und Lagerhaltung (-11.000), die Informationsbranche (-11.000) sowie den Bundesdienst (-10.000).
Die Arbeitslosenquote stieg auf 4,4 % gegenüber erwarteten 4,3 %.
Die durchschnittlichen Stundenlöhne stiegen Monat für Monat um 0,4 % und im Jahresvergleich um 3,8 % – beides über den Prognosen – und hielten damit den lohnbedingten Inflationsdruck trotz der allgemeinen Arbeitsmarktschwäche aufrecht.
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Warum Krypto nicht gestiegen ist
Das gleichzeitige Auftreten eines schrumpfenden Arbeitsmarktes und zäher Löhne schafft ein stagflationsähnliches Szenario, das die Fed nicht einfach mit Zinssenkungen lösen kann. Daten des CME FedWatch-Tools zeigen, dass Händler der Fed eine Wahrscheinlichkeit von 95,6 % beimessen, die Zinsen auf ihrer Sitzung am 17.–18. März im Bereich von 3,50 %–3,75 % unverändert zu lassen.
Ölpreise von über 100 US-Dollar pro Barrel – getrieben durch die Schließung der Straße von Hormus – drohen, den Verbraucherpreisindex (CPI) unabhängig von der Lage am Arbeitsmarkt nach oben zu treiben und begrenzen damit den Spielraum der Fed für Lockerungen.
Bitcoin ist laut von Phemex zitierten CoinGecko-Daten nach sieben der vergangenen acht FOMC-Sitzungen gefallen, einschließlich Sitzungen, in denen die Fed tatsächlich die Zinsen gesenkt hat. Der Sitzung am 18. März kommt nun zusätzliches Gewicht zu: Sie umfasst aktualisierte Wirtschaftsprognosen und den Dot Plot, bei dem eine Verschiebung von einer für 2026 erwarteten Zinssenkung auf null das Risikoanlage-Sentiment wohl unmittelbar unter Druck setzen würde.
Der Verbraucherpreisindex für Februar, der am Mittwoch veröffentlicht werden soll, und die am Freitag anstehenden PCE-Daten werden die nächsten entscheidenden Faktoren für die Positionierung des Kryptomarktes vor dieser Sitzung sein.
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