Dogecoin (DOGE) handelt deutlich unter den durchschnittlichen Einstiegskursen seiner Holder, doch frische Alphractal-Daten zeigen, dass die Positionierung der Wale weiter keine tragfähige Erholung unterstützt.
Kernaussagen:
- DOGE liegt rund 23 % unter dem durchschnittlichen Einstandspreis seiner Holder – eine Zone, die Alphractal als Kapitulation bezeichnet.
- Die Lücke zwischen Wal- und Retail-Positionierung von -0,2464 zeigt, dass große Akteure den Rebound nicht anführen.
- Die Börsenreserven stiegen auf 28,26 Milliarden DOGE und halten das Verkaufsangebot hoch.
Dogecoin: Wal-Unterstützung bleibt dünn
Das On-Chain-Analysehaus Alphractal bewertete das Setup des Tokens als gemischt, aber fragil, und verwies auf gedämpfte Funding-Raten sowie Wal-Verhalten, das eine Trendwende noch nicht bestätigt.
Das Unternehmen erklärte, dass größere Akteure die jüngste Aufwärtsbewegung nicht steuern und weniger aggressiv agieren als kleinere Trader. Das Wal-zu-Retail-Verhältnis von 0,8963 wertete Alphractal als Hinweis darauf, dass überwiegend Privatanleger, nicht Großhalter, die Nachfrage tragen.
Der Token wechselte zuletzt bei etwa 0,099 US-Dollar den Besitzer, mit einer Marktkapitalisierung von rund 15,48 Mrd. US-Dollar und etwa 1,06 Mrd. US-Dollar Tagesvolumen. Er rangierte nach Marktkapitalisierung auf Platz neun. DOGE legte in 24 Stunden um 2 % zu, lag aber auf Wochensicht 5,96 % im Minus, 4,28 % über 30 Tage und 54,39 % im Jahresvergleich.
Die Funding-Rate verharrte nahe null bei 0,01 %, doch das negative Wal-Delta von -0,2464 deutete weiterhin auf schwache Überzeugung hin. Das Open Interest lag bei 907,32 Mio. US-Dollar, ein Plus von 0,57 % zum Vortag, aber 7,82 % niedriger als vor einer Woche – ein Zeichen, dass die spekulative Nachfrage noch nicht zurückgekehrt ist.
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Alphractal markiert Kapitulations-Regime
Die Bewertung wirkte deutlich günstiger, als es der Spotpreis zunächst vermuten ließ. Der Realized Price lag bei 0,12929 US-Dollar, womit der Spotkurs rund 23 % unter dem durchschnittlichen Einstandspreis der Holder lag; das MVRV-Verhältnis betrug 0,7754 und NUPL -0,2897. Alphractal ordnete DOGE einem Kapitulations-Regime zu und erklärte, der Token „wirkt günstiger als der durchschnittliche Einstandspreis der Holder, ist aber strukturell noch nicht stark“.
Günstig bedeutet jedoch nicht automatisch sicher. Die Börsenreserven stiegen in der Woche um 0,45 % auf 28,26 Milliarden DOGE im Wert von rund 2,77 Mrd. US-Dollar, was Alphractal als leicht negativ für den Preis einstufte. Das bereinigte Transfer-Volumen sprang innerhalb eines Tages um 32,52 % auf 213,59 Mio. US-Dollar nach oben, während die aktiven Adressen um 3,9 % zurückgingen und die Transaktionszahl um 8,37 % sank – ein Bild, das eher auf größere Einzelbewegungen als auf breite Nachfrage hindeutet.
Dogecoin-Trend bleibt bärisch
Das Chartbild blieb schwach: DOGE notierte 13,46 % unter seinem 200-Tage-Durchschnitt, und der tägliche MACD blieb bärisch.
Der RSI pendelte um 40, während der Token unter seinen 12-, 21- und 50-Tage-Linien blieb und nur 1,37 % über dem 100-Tage-Durchschnitt lag.
DOGE verbrachte das Jahr 2026 bislang mit einem schleichenden Abwärtstrend, rund 31 % im Minus seit Jahresbeginn und mehr als 54 % tiefer als vor zwölf Monaten. Der Token hatte seine kurzfristigen Durchschnitte Anfang Mai kurzzeitig überwunden, fiel dann aber wieder in eine Basis im Bereich von 0,09 bis 0,10 US-Dollar zurück. Dieser langgezogene Rückgang bildet den Hintergrund für die aktuelle Debatte, ob günstige Bewertungen allein eine Trendwende auslösen können.
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