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Epstein-Archiv enthüllt beunruhigende Krypto-Geheimnisse über Ripple und Stellar

Epstein-Archiv enthüllt beunruhigende Krypto-Geheimnisse über Ripple und Stellar

Neu aufgetauchte E-Mails aus dem Jeffrey-Epstein-Archiv, die sich auf große frühe Kryptowährungsprojekte beziehen, haben scharfe Reaktionen von Branchenakteuren ausgelöst und verdeutlicht, wie informelle Netzwerke die früheste Phase des Sektors prägten.

Die E-Mails, datiert auf Juli 2014 und aus einer Veröffentlichung des Justizministeriums stammend, enthalten Korrespondenz von Austin Hill, einem erfahrenen Unternehmer und prägenden Akteur im Blockchain-Bereich, der Bedenken zu konkurrierenden Investments in zwei prominente Krypto-Initiativen äußert.

Die Unterlagen erwähnen sowohl mit Ripple (XRP) verbundene Interessen als auch das Stellar-Projekt und entfachen eine Debatte über die frühe Kapitalverteilung und die Beziehungen zwischen Schlüsselakteuren der entstehenden Branche.

Wer ist Austin Hill

Hill ist ein kanadischer Unternehmer und Investor mit einer langen Erfolgsbilanz in Technologie und Kryptografie.

Er war Mitgründer und früher CEO von Blockstream, einem 2014 gegründeten Blockchain-Infrastrukturunternehmen, das sich darauf konzentrierte, die zugrunde liegende Technologie von Bitcoin (BTC) durch Innovationen wie Sidechains und Unterstützung für skalierende Infrastruktur voranzubringen.

Blockstream sammelte Dutzende Millionen von prominenten Venture-Investoren ein und spielte eine bemerkenswerte Rolle in der frühen Entwicklung des Bitcoin-Ökosystems.

Vor Blockstream war Hill Mitgründer von Zero-Knowledge Systems, einem wegweisenden Privacy-Tech-Unternehmen der 1990er Jahre, das sich lange vor der Existenz von Blockchain-Technologie auf anonymes Networking und kryptografische Systeme konzentrierte.

2016 trat Hill als CEO von Blockstream zurück, und Adam Back, ein britischer Kryptograf und Mitgründer des Unternehmens, übernahm die Leitung.

Die E-Mail und frühe Krypto-Rivalitäten

Die in den Epstein-Unterlagen erwähnte E-Mail aus dem Jahr 2014, die zunächst von branchenspezifischen Medien verbreitet wurde, zeigt, wie Hill Bedenken über eine Überschneidung der Finanzierung zwischen Ripple und einem neuen Projekt äußert, das von Jed McCaleb gestartet wurde, einem Mitgründer von Ripple, der später beim Aufbau von Stellar half.

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Berichten zufolge beschreibt Hills Nachricht, dass Investoren, die beide Initiativen unterstützen, dem Ökosystem schaden könnten, das die Autoren aufzubauen versuchten.

Stellar, das 2014 mit dem Fokus auf dezentrale Finanzinfrastruktur aus Ripple ausgegliedert wurde, gilt seit Langem als Rivale von Ripples Bestrebungen im Bereich grenzüberschreitender Zahlungen.

Frühe Investitionsentscheidungen und Konflikte um gemeinsame Geldgeber waren Teil dieses Wettbewerbsumfelds.

Zwar enthält die E-Mail-Kette Jeffrey Epsteins Namen unter den Empfängern und Kopie-Adressen, doch gibt es in den veröffentlichten Unterlagen keine Hinweise darauf, dass Epstein eine inhaltliche Rolle bei Entscheidungen über die Projekte selbst spielte.

Branchenbeobachter betonen, dass der Verweis auf seine Adresse eher die gesellschaftlichen Kreise widerspiegelt, in denen sich prominente Tech-Investoren und Gründer damals bewegten, nicht jedoch eine gesicherte Einflussnahme.

Reaktionen der Branche und größerer Kontext

Das Wiederauftauchen dieser E-Mails hat in sozialen Medien und Branchenforen Diskussionen darüber ausgelöst, wie wenig formal strukturiert und sozial eng verflochten die frühe Krypto-Finanzwelt war.

Der ehemalige Ripple-CTO David Schwartz äußerte sich auf sozialen Plattformen und suggerierte, dass die Enthüllung nur „die Spitze eines riesigen Eisbergs“ sein könnte und dass anhaltend negative Narrative „allen in diesem Bereich schaden“ – ein Hinweis auf die anhaltende Sensibilität rund um Reputation und Legitimität.

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