Die Ethereum Foundation hat die Post-Quanten-Kryptografie offiziell zu einer zentralen strategischen Priorität erklärt und die Gründung eines eigenen Post-Quantum-Teams sowie eine Reihe von Initiativen angekündigt, die darauf abzielen, das Netzwerk gegen zukünftige quantum computing threats zu härten.
In einem post auf X erklärte der Ethereum-Foundation-Forscher Justin Drake, dass das neue Team von Thomas Coratger geleitet wird, unterstützt vom Kryptografie-Mitwirkenden Emile, der für seine Arbeit an leanVM bekannt ist.
Die Ankündigung markiert einen Wandel von jahrelanger, eher stiller Forschung hin zu einer aktiven Engineering-Phase, die eine enge Koordination in der zentralen Ethereum-Entwicklergemeinschaft einschließt.
Vom Forschungsstadium zur Umsetzung im gesamten Netzwerk
Die Foundation plant zweiwöchentliche All Core Devs Breakout-Calls mit Fokus auf Post-Quanten-Transaktionen, einschließlich der Arbeit an speziellen Precompiles, Account-Abstraktion und Transaktionssignatur-Aggregation mithilfe von leanVM.
Multi-Client-Post-Quantum-Consensus-Testnetzwerke sind bereits in Betrieb und binden Teams wie Lighthouse, Grandine, Zeam und Prysm ein, die durch wöchentliche Interoperabilitätssitzungen koordiniert werden.
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Finanzierung, Devnets und kryptografische Wetten
Um die Forschung zu fördern, kündigte die Foundation zwei Preisinitiativen über jeweils 1 Million US‑Dollar an: den neuen Poseidon Prize zur Stärkung der Poseidon-Hashfunktion und den bestehenden Proximity Prize zur Unterstützung breiterer Post-Quanten-Kryptografie-Arbeiten.
Diese Prämien spiegeln eine strategische Investition in hashbasierte kryptografische Grundlagen wider, von denen Ethereum glaubt, dass sie starken und effizienten Schutz gegen Quantenfähigkeiten bieten werden.
Die Foundation skizzierte außerdem Pläne für zukünftige Veranstaltungen, darunter einen dreitägigen Post-Quanten-Workshop im Oktober und einen eigenen „PQ Day“ vor der EthCC, um Expertinnen, Experten und Entwickler zur Weiterentwicklung von Post-Quanten-Implementierungen zusammenzubringen.
Eine vollständige Roadmap wird auf der kommenden Website pq.ethereum.org veröffentlicht und zielt auf einen Übergang ohne Mittelverluste und ohne Netzwerkunterbrechungen ab.
Warum das wichtig ist
Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund einer wachsenden Aufmerksamkeit der Branche für das Potenzial des Quantencomputings, kryptografische Systeme zu erschüttern.
Zwar existieren derzeit noch keine Quantencomputer, die die aktuelle Verschlüsselung brechen können, doch Fachleute warned seit Langem vor der Notwendigkeit von Post-Quanten-Kryptografie zum Schutz von Blockchain-Netzwerken, die auf derzeit verwendeten Public-Key-Algorithmen basieren.
Ethereums beschleunigtes Vorgehen unterstreicht einen proaktiven Ansatz für langfristige Sicherheit, der Forschung und praktische Entwicklung verbindet und das Netzwerk so positioniert, dass es sich anpassen kann, bevor Fortschritte im Quantencomputing threaten existing cryptographic assumptions.
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