Ein ehemaliger Kommunikationsdirektor des Weißen Hauses hat öffentlich zur Amtsenthebung von Präsident Donald Trump aufgerufen – wegen dessen zunehmend konfliktreicher Haltung gegenüber Grönland – und damit eine bereits sich vertiefende politische und diplomatische Krise weiter angeheizt, die seltene Kritik sowohl von internationalen Führungspersönlichkeiten als auch von Mitgliedern der eigenen Partei des Präsidenten ausgelöst hat.
Was passiert ist
Anthony Scaramucci hat in einem Beitrag outlined fünf schwerwiegende geopolitische und strategische Risiken eines möglichen US-Militäreinsatzes gegen Grönland beschrieben und gewarnt, ein solcher Schritt könnte die NATO spalten, Europa näher an China heranführen, territoriale Aggression durch Rivalen legitimieren, die Stellung des Dollars schwächen und einen langwierigen Aufstand in der Arktis auslösen.
Scaramucci schloss seine Analyse mit den Worten: „Hoffentlich wird Trump des Amtes enthoben und abgesetzt, wenn er das versucht. Es ist nicht länger eine Nullwahrscheinlichkeit.“
Die Äußerungen kommen vor dem Hintergrund eskalierender Spannungen über Trumps erneute Bestrebungen, Grönland zu erwerben – ein autonomes Territorium Grönlands – und seiner Drohung, Zölle gegen NATO-Verbündete zu verhängen, falls sie eine US-Kontrolle nicht unterstützen.
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Trumps Strategie hat zu einhelliger condemnation durch europäische Staats- und Regierungschefs geführt, die argumentieren, dass die Souveränität Grönlands respektiert werden müsse und jegliche Zwangsmaßnahmen die transatlantischen Beziehungen und den Zusammenhalt des Bündnisses beschädigen würden.
Republikanischer Widerspruch und Amtsenthebungsdebatte
Die Kritik beschränkt sich nicht auf Demokraten oder ausländische Hauptstädte. Don Bacon, ein Republikaner aus Nebraska, hat publicly erklärt, er würde eher dazu tendieren, ein Amtsenthebungsverfahren zu unterstützen, falls Trump militärische Schritte gegen einen NATO-Verbündeten verfolge, was die breite Unruhe in Washington verdeutlicht.
Meinungsumfragen deuten auf eine starke öffentliche Ablehnung hin: Eine deutliche Mehrheit der Amerikaner lehnt den Einsatz von Gewalt in Grönland ab.
Der Grönland-Konflikt hat tiefe Risse in der US-Politik sowie parteiübergreifende Besorgnis über Trumps Umgang mit der internationalen Sicherheit offengelegt und zu einer innenpolitischen Belastung in einem ohnehin schon bedeutenden diplomatischen Brennpunkt geführt.
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