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CryptoQuant sagt, Bitcoin hat seinen Boden noch nicht erreicht – zwei Derivatemetriken zeigen, warum der Schmerz noch nicht vorbei sein könnte

CryptoQuant sagt, Bitcoin hat seinen Boden noch nicht erreicht – zwei Derivatemetriken zeigen, warum der Schmerz noch nicht vorbei sein könnte

Zwei zentrale Derivatemetriken, die von CryptoQuant verfolgt werden, deuten darauf hin, dass der aktuelle Rückgang von Bitcoin (BTC) eher ein Deleveraging in der Mitte des Zyklus als ein Kapitulationsboden ist: Das CME-Open-Interest ist seit seinem Höchststand 2025 um 47 % gefallen, und die Futures-Basiskurve – die die Nachfrage nach gehebelter Long-Exposure misst – bleibt in einem Abwärtstrend, während sie sich weiterhin im positiven Bereich befindet.

Historisch haben sich Zyklusböden erst dann gebildet, nachdem die Basiskurve negativ geworden war, was auf Backwardation hinweist; diese Schwelle wurde bisher nicht erreicht. Die veröffentlichten Daten im wöchentlichen Bericht von CryptoQuant vom 26. Februar liefern damit einen strukturellen Blick, der sich von Erzählungen über kurzfristige Preiserholungen unterscheidet.

Der Rückgang des Open-Interest an den CME-Bitcoin-Futures um 47 % spiegelt eng den Rückgang von rund 45 % während des Bärenmarkts 2022 wider – eine Phase, in der der Markt schließlich nahe 15.500 $ seinen Boden fand, bevor er sich erholte.

Die aktuelle Bereinigung spiegelt eine länger andauernde Schließung gehebelter Positionen und nicht ein plötzliches Liquidationsereignis wider; das deutet darauf hin, dass sich der Markt eher in einer verlängerten Repositionierungsphase als in einer akuten Stressphase befindet.

Was uns die Basiskompression sagt

Die CME-Basis – auch Futures-Zinskurve genannt – misst, wie stark länger laufende Futures-Kontrakte über dem Spotpreis und kurzfristigen Kontrakten gehandelt werden.

Wenn sie komprimiert, aber positiv ist, wie derzeit, spiegelt sie eine sinkende, aber nicht fehlende Nachfrage nach gehebelter Long-Exposure wider. Marktteilnehmer sind weniger bereit, einen Aufschlag für die künftige Lieferung von Bitcoin zu zahlen, haben jedoch noch keine eindeutig bärischen Erwartungen eingepreist.

Das Rahmenwerk von CryptoQuant ordnet dies in die Kategorie „Abschwung oder Stabilisierung in der Zyklusmitte“ ein – nicht in den akuten Stress, der historisch nachhaltigen Erholungen vorausging.

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Historische Vergleichswerte und was fehlt

Die Bärenmarktzyklen 2019 und 2022 folgten beide einem ähnlichen Muster der Basiskompression, bevor sie sich auflösten. In beiden Fällen bildete sich der endgültige Boden erst, nachdem die Steigung der Zinskurve negativ geworden war – ein Ereignis, das manchmal als Backwardation bezeichnet wird.

Diese Bedingung – bei der kurzfristige Futures über länger laufenden Kontrakten gehandelt werden – ist im aktuellen Zyklus bisher nicht eingetreten.

Kursanstiege in einem Umfeld, in dem die Basis zwar positiv geneigt, aber komprimiert ist, stießen historisch auf Widerstand, da der strukturelle Überschuss an Leverage noch nicht vollständig abgebaut war.

Die Eskalation im Iran am Samstag, die Bitcoin kurzfristig in Richtung 63.000 $ trieb, verkompliziert das kurzfristige Bild zusätzlich, da sie makrogetriebene Liquidationsdynamik auf eine bereits geschwächte Derivatestruktur aufsetzt.

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