Faraday Future ist offizieller Robotik-Sponsor der argentinischen Fußball-Nationalmannschaft geworden – just an dem Tag, an dem das WM‑Finale auf der Prognoseplattform Kalshi ein Volumen von 1,89 Mrd. US‑Dollar erreichte.
Zentrale Punkte:
- Faraday Future wird in Nordamerika offizieller Regionalsponsor der argentinischen Nationalmannschaft für Robotik und verwandte Technologien.
- Kalshis Markt auf das Finale Spanien gegen Argentinien erreichte ein Abrechnungsvolumen von rund 1,89 Mrd. US‑Dollar, während Polymarket 83,75 Mio. US‑Dollar zum Spiel verzeichnete.
- Die Aktie von Faraday Future wird seit Freitag nach einem Reverse Stock Split im Verhältnis 1:150 gehandelt, um die Nasdaq-Notierung zu sichern.
Konditionen des Faraday‑Future‑Sponsorings
Das Unternehmen aus Los Angeles meldete die Vereinbarung mit der Argentinischen Fußballföderation am 19. Juli – demselben Tag, an dem Spanien Argentinien im MetLife Stadium in New Jersey in der Verlängerung mit 1:0 schlug. Verteidiger Nicolás Otamendi, der in dieser Partie von der Bank kam, beendete am Donnerstag nach 139 Einsätzen seine Karriere im Nationalteam.
Der Deal macht Faraday Future in Nordamerika zum offiziellen Regionalsponsor für Robotik und verwandte Technologien. Das Unternehmen darf seine Marke in genehmigten Werbekampagnen, in den sozialen Medien und an Verkaufsstellen in der Region einsetzen.
Zudem erhält Faraday Future Zugang zu ausgewählten Marketingrechten, die vom Verband kontrolliert werden. Finanzielle Details der Vereinbarung wurden von keiner Seite offengelegt.
Gründer und Global CEO YT Jia lobte im Team „Talent, Teamarbeit und Widerstandskraft“ und stellte Parallelen zu den Ambitionen des Unternehmens im Bereich der sogenannten Physical Artificial Intelligence her.
Auch interessant: ChatGPT soll einen Pastor fast getötet haben – jetzt beschäftigt sich ein Gericht mit dem Fall
WM‑Volumen auf Kalshi
Prognosemärkte behandelten das Finale als bislang größtes Einzelevent. Der Kontrakt von Kalshi auf das Endspiel schloss bei einem Volumen von rund 1,89 Mrd. US‑Dollar, während Polymarket insgesamt 83,75 Mio. US‑Dollar auf seine Märkte zum Spiel vereinte. Rund 96 % dieses kombinierten Volumens liefen damit über Kalshi, dessen Aktivität allein in den letzten beiden Tagen vor dem Finale um mehr als 620 Mio. US‑Dollar anschwoll.
Das kumulierte WM‑Handelsvolumen auf beiden Plattformen hatte bereits vor Anpfiff die Marke von 29 Mrd. US‑Dollar überschritten – deutlich mehr als die rund 2 Mrd. US‑Dollar, die auf die NBA‑Finals gesetzt wurden.
Kalshi abgewickelte im Juni allein mehr als 31 Mrd. US‑Dollar an nominalem Volumen, ein Plus von über 70 % gegenüber Mai.
Faraday Future und der Nasdaq‑Reverse‑Split
Für den Sponsor selbst bleibt die Lage angespannt.
Faraday Future startete den Handel am Freitag auf nach Split bereinigter Basis, nachdem ein Reverse Stock Split im Verhältnis 1:150 umgesetzt wurde.
Laut Unternehmen dient der Schritt vor allem dazu, die Mindestanforderungen an den Börsenkurs für eine Nasdaq‑Notierung zu erfüllen.
Der Reverse Split reduzierte die Zahl der Class‑A‑Aktien von rund 384,5 Mio. auf etwa 2,6 Mio. Papiere. Faraday Future war 2014 als Luxus‑E‑Auto‑Start‑up gestartet, positioniert sich inzwischen jedoch als Anbieter verkörperter KI‑Roboter und berichtet zuletzt vor allem über Schülercamps in Los Angeles, KI‑Gipfel im Silicon Valley und Kooperationen in den Golfstaaten.
Lesen Sie auch: Tesla kündigt Investitionen von über 25 Mrd. US‑Dollar an – Anleger reagieren nervös





