Dezentrale Börse Hyperliquid hat Bedenken wegen Marktmanipulation zurückgewiesen, die von zwei der größten US‑Terminbörsen erhoben wurden – obwohl ihr Token HYPE (HYPE) auf 40 US‑Dollar gefallen ist.
Wall Street richtet Petitionen an die CFTC wegen Hyperliquid
Intercontinental Exchange, die Muttergesellschaft der New York Stock Exchange, und die CME Group haben US‑Aufseher gebeten, Hyperliquid unter formelle Aufsicht zu stellen, berichtete Bloomberg am Freitag reported.
Führungskräfte beider Börsen trugen ihre Bedenken Beamten der Commodity Futures Trading Commission und Abgeordneten auf dem Capitol Hill vor. Sie argumentierten, dass Hyperliquids anonymer, rund um die Uhr geöffneter Perpetual‑Futures‑Markt globale Öl‑Benchmarks verzerren und einen Kanal für sanktionierte Akteure öffnen könnte.
Die beiden Unternehmen want, dass Hyperliquid sich bei der CFTC registriert – ein Schritt, der Kundenidentifizierung und Handelsüberwachung auf eine Plattform erzwingen würde, die auf Pseudonymität ausgelegt ist.
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Hyperliquid Policy Center nennt die Bedenken haltlos
Das Hyperliquid Policy Center, der in Washington ansässige Lobby‑Arm des Projekts unter Leitung von Jake Chervinsky, pushed wenige Stunden nach Veröffentlichung des Berichts zurück. Die Gruppe bezeichnete die Manipulationsvorwürfe als unbegründet und verwies auf das vollständig On‑Chain geführte Handelsregister der Plattform.
Gründer Jeff Yan sagte, er werde seine Gespräche mit US‑Politikern fortsetzen, um regulierten Zugang für amerikanische Nutzer zu erreichen.
Branchenbeobachter sehen den Streit eher als Revierkampf denn als regulatorischen Notfall. Ilya Bushuyev, Managing Partner von Pentathlon Investments, told Reportern, dass die traditionellen Börsen möglicherweise ebenso sehr durch Konkurrenz um Umsätze wie durch echte Integritätssorgen motiviert seien.
CFTC‑Vorsitzender Michael Selig hatte die Plattform bereits Anfang des Monats hervorgehoben und auf einer Konferenz erklärt, Hyperliquid könne beginnen, Preise auf registrierten Handelsplätzen zu beeinflussen.
HYPE‑Kurs macht Coinbase‑Rallye der Woche zunichte
Der Token hat sich zu einer Terminbörse mit einem Derivatevolumen von rund 148 Milliarden US‑Dollar entwickelt; Händler using sie, um sich außerhalb der traditionellen Handelszeiten Öl‑ und Aktienengagement zu verschaffen. Dieses Wachstum bringt Hyperliquid nun in direkte Konkurrenz zu ICE und CME, die zusammen im vergangenen Jahr mehr als 5 Milliarden US‑Dollar einnahmen.
HYPE fiel in den Stunden nach dem Bloomberg‑Bericht um rund 14 % auf 40 US‑Dollar und machte damit Kursgewinne zunichte, die mit der jüngsten Coinbase‑Partnerschaft und dem spot ETF debut von 21Shares verbunden waren. Der Token hatte Anfang der Woche noch über 45 US‑Dollar notiert, bevor die regulatorischen Schlagzeilen die Stimmung drehten.
Der Rückgang beendet eine volatile Phase für HYPE: Der Kurs hat sich nun deutlich von seinem Allzeithoch nahe 59 US‑Dollar im September entfernt, obwohl sich die institutionellen Einstiegswege im April und Mai stark vermehrt haben.
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