Illicit cryptocurrency wallets erhielten 2025 einen Rekordwert von 158 Milliarden US‑Dollar und machten damit einen Rückgang über drei aufeinanderfolgende Jahre rückgängig, da Russland‑nahe Stablecoin‑Infrastrukturen die Sanktionsumgehungsaktivitäten dominierten, so der Crypto Crime Report 2026 von TRM Labs.
Der Anstieg um 145 % increase von 64,5 Milliarden US‑Dollar im Jahr 2024 resultierte in erster Linie aus konzentrierten Russland‑bezogenen Strömen und nicht aus einer breit angelegten kriminellen Ausweitung.
The ruble-pegged A7A5 stablecoin verarbeitete allein 72 Milliarden US‑Dollar, während der A7‑Wallet‑Cluster 39 Milliarden US‑Dollar an sanktionsumgehenden Transaktionen abwickelte.
Trotz des absoluten Dollarzuwachses ging die illegale Aktivität als Prozentsatz des gesamten Kryptowährungsvolumens von 1,3 % auf 1,2 % zurück. Die überarbeitete Methodik von TRM Labs zeigt, dass illegale Akteure 2025 rund 2,7 % der verfügbaren Krypto‑Liquidität erfassten, nach 2,9 % im Jahr 2024.
Was passiert ist
Stablecoins facilitated ermöglichten 2025 95 % der Zuflüsse zu sanktionierten Akteuren und Jurisdiktionen, wobei USDT und A7A5 den Großteil des Volumens ausmachten.
Die Verschiebung hin zu rubelgebundenen Assets spiegelt Russlands gezielte Strategie wider, die Abhängigkeit von dollarbasierten Zahlungsinfrastrukturen zu verringern.
Die Zuflüsse zu sanktionierten Akteuren gingen auf Kryptowährungsbörsen mit Know‑Your‑Customer‑Protokollen um 30 % zurück, stiegen jedoch auf dezentralen Diensten und Plattformen ohne Compliance‑Standards um über 200 %. Diese Zweiteilung zeigt, wie Durchsetzungsdruck illegale Akteure in riskantere, weniger regulierte Kanäle drängt.
Der Anstieg spiegelt drei Faktoren wider: verschärfte Sanktionslisten, die ausgeweitete Nutzung von Kryptowährungen durch staatliche Akteure sowie die verbesserte Erkennung durch das Beacon‑Network‑System zum Informationsaustausch von TRM Labs. Sanktionsbezogene Aktivitäten wuchsen im Jahresvergleich um über 400 % und übertrafen damit das Wachstum auf Darknet‑Märkten (20 %) und beim Handel mit illegalen Waren (12 %) deutlich.
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Warum das wichtig ist
Der Bericht zeigt, wie sanktionierte Staaten Kryptowährungen als zentrale Finanzinfrastruktur institutionalisieren, anstatt sie nur als temporäre Notlösung zu nutzen. Das A7‑Netzwerk fungiert als vom Kreml unterstützte Sanktionsumgehungsarchitektur, die Russland‑nahe Akteure mit Gegenparteien in China, Südostasien und Iran verbindet.
TRM Labs identifizierte rund 34 % des A7A5‑Handelsvolumens als künstlich aufgebläht durch Wash‑Trading, das darauf abzielt, Vertrauen in den Stablecoin aufzubauen. On‑Chain‑Analysen deuten darauf hin, dass A7A5 hauptsächlich für die Abwicklung zwischen A7, Garantex und in Kirgisistan ansässigen Unternehmen innerhalb desselben Sanktionsumgehungsnetzwerks genutzt wurde.
Chinesischsprachige Treuhanddienste und Untergrund‑Bankennetzwerke verarbeiteten 2025 über 103 Milliarden US‑Dollar, ausgehend von 123 Millionen US‑Dollar im Jahr 2020. Diese Dienste stellen Abwicklungsinfrastruktur für Betrugsnetzwerke, Cybercrime‑Gruppen und Intermediäre zur Sanktionsumgehung im gesamten asiatisch‑pazifischen Raum bereit.
Die Daten zeigen, dass Durchsetzungsmaßnahmen eher den Ort illegaler Aktivitäten verändern, als sie vollständig zu beseitigen. Während zentralisierte Börsen ihre Transaktionsüberwachung verbessert haben, absorbieren dezentrale Dienste verdrängte Volumina, da sich Akteure an erhöhte Entdeckungsrisiken anpassen.
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