Warum 75 % der Institutionen trotz Coinbase-Warnung vor Mythos bei Bitcoin bullisch bleiben

Warum 75 % der Institutionen trotz Coinbase-Warnung vor Mythos bei Bitcoin bullisch bleiben

Coinbase warnt, dass Anthropic's new Claude Mythos AI die Kryptomärkte erschüttern könnte, dennoch halten 75 % der institutionellen Investoren Bitcoin (BTC) für unterbewertet.

Coinbase Q2-Ausblick zu Mythos

Der für das zweite Quartal erstellte Ausblick, vorbereitet mit dem On-Chain-Datenanbieter Classnode, erklärt, das Modell könne autonom Sicherheitslücken in Protokollen, Börsen und Infrastrukturen ausnutzen.

David Duong, globaler Leiter der Investmentforschung bei Coinbase, merkte in dem Bericht an, dass drei Viertel der Institutionen Bitcoin weiterhin als unterbewertet ansehen.

Bitcoin wird nahe 77.000 $ gehandelt, etwa 40 % unter dem Höchststand von Oktober, während der S&P 500 im April ein neues Rekordhoch markierte.

ETF-Zuflüsse stützen den bullischen institutionellen Blick. Händler haben in den vergangenen 30 Tagen knapp 2 Milliarden US-Dollar in Bitcoin-ETFs gepumpt und damit den stärksten Monat seit Oktober verzeichnet.

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Mythos-Risiken und Abwehrmaßnahmen der Börsen

Mythos kann sogenannte Zero-Day-Schwachstellen in Betriebssystemen und Browsern finden – verborgene Fehler, die Entwickler noch nicht behoben haben. Anthropic has held the model back from public release, unter Verweis auf Missbrauchsrisiken.

Coinbase und Binance stehen laut einem Bericht von The Information vom 14. April in aktiven Gesprächen, um Zugang zu erhalten. Das Magazin berichtete zuerst darüber.

Deddy Lavid, Leiter des Cybersicherheitsunternehmens Cyvers Alert, sagt, Krypto stehe direkt in der Schusslinie, weil die Branche auf Browsern, Wallets und Open-Source-Tools basiert, die direkt mit Geldern verknüpft sind.

Die Branche verlor 2025 rund 3,4 Milliarden US-Dollar durch Hacks, so Chainalysis – ein Ausgangspunkt, der erklärt, warum die Mythos-Debatte so aufgeheizt ist. Der KI-Dystopie-Bericht von Citrini aus dem Februar erschütterte die Märkte bereits und führte zu bärischen Bitcoin-Kursprognosen, während das Wettlaufen der Börsen um Zugriff im April die Sicherheitsdebatte weiter anheizte.

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