Bitget meldet, dass sein Schutzfonds im Juli im Durchschnitt bei 351 Millionen US‑Dollar lag und damit deutlich über der selbst gesetzten Untergrenze von 300 Millionen US‑Dollar blieb, die bei Auflage der Reserve definiert wurde.
Bitcoin-Reserven stützen den Fonds
Die Krypto-Börse verzeichnete am 21. Juli ein Monatshoch von 365,9 Millionen US‑Dollar. Das Monatstief wurde am 1. Juli mit 329,8 Millionen US‑Dollar erreicht. Unterlegt ist der Fonds mit 5.500 Bitcoin (BTC), die sich im Berichtsmonat laut Unternehmen in einer Spanne zwischen 59.968 und 66.521 US‑Dollar je Coin bewegten.
Insgesamt lag die Reserve im Juli nach Angaben von Bitget im Schnitt rund 17 % über ihrer ursprünglichen Zielallokation. Bitget hatte den Fonds 2022 aufgelegt, um Kundenvermögen in Phasen extremer Marktverwerfungen abzusichern. Die Bewertung des Fonds wird in regelmäßigen Abständen veröffentlicht, damit Trader jederzeit einsehen können, welche Mittel bereitstehen.
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Proof-of-Reserves im Vergleich
„Die Marktrichtung mag sich ändern, der Schutz der Nutzer jedoch nicht“, sagte Gracy Chen, CEO von Bitget. Die regelmäßige Veröffentlichung der Reserven sei ein zentraler Baustein, um langfristiges Vertrauen zwischen der Börse und ihren Kunden aufzubauen.
Der Schutzfonds existiert parallel zum Proof-of-Reserves-System von Bitget, das nach Angaben der Plattform sicherstellen soll, dass die gehaltenen Vermögenswerte die aggregierten Kundensalden bei den wichtigsten Coins jederzeit übersteigen.
Die Märkte für digitale Assets waren im Juni breit unter Druck geraten, erholten sich dann in den ersten drei Juliwochen und gaben zum Monatsende wieder leicht nach, so Bitget. Da die Reserve in Bitcoin und nicht in US‑Dollar geführt wird, schwankt ihr ausgewiesener Gesamtwert mit dem Kurs der zugrunde liegenden Kryptowährung.
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