Apple wird das iPhone 18 Pro Max am 9. September vorstellen. Vorab durchgesickerte Informationen deuten auf eine Kamera mit variabler Blende hin – eine Funktion, die dem kleineren Pro-Modell offenbar verwehrt bleibt.
Wichtigste Fakten:
- Apple hat seine Herbst-Keynote für den 9. September terminiert – die erste Produkteinführung unter dem neuen CEO John Ternus.
- Ein chinesischer Leaker berichtet, dass die variable Blende exklusiv dem iPhone 18 Pro Max vorbehalten sein soll und nicht im regulären Pro zum Einsatz kommt.
- Beide Pro-Modelle sollen den 2-Nanometer-Chip A20 Pro erhalten; höhere Preise werden unter anderem steigenden Speicherkosten zugeschrieben.
Exklusive Kamera für das iPhone 18 Pro Max
Der Konzern hat den Termin am 26. August offiziell bekannt gegeben: Die Keynote beginnt um 10 Uhr pazifischer Zeit im Steve Jobs Theater in Cupertino. Es ist der erste Produktauftritt unter John Ternus, der zum 1. September den CEO-Posten von Tim Cook übernimmt. Erwartet werden zwei Pro-Modelle und erstmals ein faltbares iPhone. Das Standardmodell iPhone 18 steht nicht auf der Agenda – Apple verschiebt dessen Marktstart auf das Frühjahr 2027.
Der chinesische Leaker Ice Universe hat in diesem Monat behauptet, dass die variable Blende ausschließlich im Pro Max zum Einsatz kommt – und damit eine seit zwei Jahren verbreitete Annahme kippt, wonach beide Pro-Varianten damit ausgestattet würden. Noch nie hat ein iPhone eine mechanisch verstellbare Blende verbaut; seit dem iPhone 14 Pro von 2022 arbeitet die Hauptkamera durchgängig mit einer festen ƒ/1,78-Öffnung.
Damit bekäme das größere Modell ein zentrales Kamera-Feature, das innerhalb der iPhone-18-Familie exklusiv wäre.
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Mark Gurman deutet Apples Einladung
Mark Gurman verleiht den Spekulationen zusätzliche Glaubwürdigkeit: Er interpretiert das Licht hinter dem Apple-Logo auf der Event-Einladung als Anspielung auf eine mechanische Blende im Pro Max. Zudem sieht er in dem Blauton der Grafik einen Hinweis auf eine neue Gehäusefarbe – eine von vier Optionen, die nun neben Dunkelkirsch, Schwarz und Silber erwartet werden.
Eine variable Blende erlaubt es Fotografen, die einfallende Lichtmenge präzise zu steuern und so echte, optisch erzeugte Hintergrundunschärfe zu erzielen – statt eines rein softwarebasierten Effekts. Apple simuliert diesen Bokeh-Look derzeit vor allem rechnerisch über den Porträtmodus. Abseits der mutmaßlichen Blenden-Exklusivität sollen beide Pro-Modelle den 2-Nanometer-Chip A20 Pro, das hauseigene C2-Modem und eine nochmals verkleinerte Dynamic Island erhalten.
iPhone 18 Pro Max: Preisaufschlag und Vorbilder
Eine erste Schätzung beziffert den Aufpreis auf bis zu 300 US‑Dollar gegenüber vergleichbaren iPhone-17‑Pro-Modellen – eine Verteuerung, die unter anderem mit Preiserhöhungen im Juni und einer anhaltend angespannten Lage am Speichermarkt begründet wird.
Apple äußert sich weder zu den Preisen noch zu den kursierenden Hardware-Details. Alle genannten Zahlen bewegen sich damit weiterhin im Bereich externer Schätzungen.
Zusätzlich zum Blenden-Feature soll das Pro Max laut weiteren Berichten einen größeren Akku und mehr optischen Zoom erhalten. In chinesischen Zulassungsunterlagen ist demnach ein Energiespeicher mit knapp 5.600 Milliamperestunden Kapazität aufgetaucht.
Apple hat sein größtes Modell schon früher bewusst abgesetzt: 2023 bekam nur das iPhone 15 Pro Max ein Tetraprisma-Teleobjektiv, das kleinere Pro ging leer aus. Ein Jahr später zog Apple beide Größen gleich und stattete sie mit derselben Telefoto-Lösung aus. Auch die nun diskutierte Kluft zwischen Pro und Pro Max könnte sich am Ende als vorübergehend erweisen.
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