Apple wird am 9. September voraussichtlich das iPhone 18 Pro und sein erstes faltbares iPhone vorstellen – samt 2‑nm-Chip und Preissprüngen von bis zu 300 Dollar.
Wichtigste Punkte:
- Apple dürfte in dieser Woche Presseeinladungen für eine Keynote am 9. September verschicken – die erste unter dem designierten CEO John Ternus.
- In diesem Herbst kommen nur iPhone 18 Pro, Pro Max und ein Foldable auf den Markt; das reguläre iPhone 18 folgt erst im Frühjahr 2027.
- Zulassungsdokumente weisen auf einen 5.567-mAh-Akku im Pro Max hin, während Analysten den Einstiegspreis des Pro zwischen 1.199 und 1.399 Dollar verorten.
iPhone-18-Pro-Termin und gestaffelter Marktstart
Laut Mark Gurman von Bloomberg will Apple die Einladungen innerhalb weniger Tage verschicken; die Keynote sei für Mittwoch, den 9. September, anvisiert. Branchenbeobachter hatten bereits prognostiziert, dass die Einladungen exakt zwei Wochen vor dem Event eintreffen würden.
Apple hält diesen 14‑Tage-Rhythmus seit 2022 konsequent ein – die finale Bestätigung ist daher eher Ritual als Überraschung.
Die Produktstrategie selbst bricht jedoch mit einer über zehnjährigen Routine: Wer in diesem Herbst ein neues iPhone will, muss ins obere Preissegment greifen.
Nur das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max sowie ein faltbares Modell, das als iPhone Ultra umrissen wird, kommen im Herbst in den Handel. Das Standard‑iPhone 18 und das günstigere 18e sollen erst im Frühjahr 2027 folgen.
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A20‑Pro‑Chip, Akku und Kamera-Upgrade
Beide Pro-Modelle sollen mit dem A20 Pro ausgestattet werden, gefertigt im 2‑Nanometer‑Verfahren von TSMC. Leaker rechnen mit rund 18 Prozent mehr Leistung und 30 Prozent höherer Effizienz gegenüber dem A19. Pionier ist der Chip damit nicht mehr: Der M6 im am Dienstag vorgestellten Mac mini hat sich den 2‑nm‑Titel bereits gesichert.
Zulassungsunterlagen deuten auf einen 4.288‑mAh‑Akku im US‑Modell des iPhone 18 Pro und 5.567 mAh im Pro Max hin – ein Plus gegenüber 4.252 mAh bzw. 5.088 mAh in der aktuellen Generation.
Noch spannender ist jedoch das Kamerasystem.
Der Leaker Ice Universe berichtet, dass die Hauptkamera mit variabler Blende exklusiv dem Pro Max vorbehalten bleiben soll – entgegen monatelangen Gerüchten, wonach beide Pro-Modelle das aufwendige Modul erhalten würden. Das System benötigt offenbar mehr Bauraum, als das kleinere Gehäuse hergibt.
Apple hatte die Pro‑Kameras zuletzt 2023 deutlich differenziert: Damals bot nur das iPhone 15 Pro Max einen 5‑fach‑Optical‑Zoom; das kleinere Pro zog erst ein Jahr später nach.
Preisdruck und der Speicher-Kostenschub
Analysten taxieren den Einstiegspreis des iPhone 18 Pro zwischen 1.199 und 1.399 Dollar – eine ungewöhnlich breite Spanne, die die massiven Preissprünge bei Speicherchips widerspiegelt.
Gurman rechnet vor, dass ein Aufschlag von 100 Dollar – analog zu Samsung und Google – den Basispreis bei 1.199 Dollar verankern würde. Welcher Wert es am Ende wird, entscheidet John Ternus, den Apple im April als Nachfolger von Tim Cook zum 1. September als CEO benannt hat.
Apple hat die Preisschraube 2026 bereits deutlich angezogen, lange bevor ein neues iPhone auf die Bühne kommt. Im Juni verteuerte der Konzern Macs und iPads; den am Dienstag vorgestellten Mac mini setzte Apple bei 899 Dollar an – ein Gerät, das im Oktober 2024 noch bei 599 Dollar gestartet war.
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