Apple-iPhone-Nutzer können die Akkulaufzeit spürbar verlängern, wenn sie die Hintergrundaktualisierung von Apps deaktivieren – eine Einstellung, die durch Berichte über stärkeren Stromverbrauch unter iOS 27 erneut in den Fokus rückt.
Wichtigste Punkte:
- Die Hintergrundaktualisierung erlaubt Apps im Ruhezustand, neue Inhalte zu laden – das kostet Energie, auch wenn das iPhone ungenutzt daliegt.
- Es gibt drei Modi: Aus, WLAN sowie WLAN & Mobile Daten, ergänzt um eigene Schalter für jede einzelne App.
- Apple nennt die Option ausdrücklich in seinen Akku-Tipps; der Stromsparmodus schaltet die Funktion automatisch aus.
Hintergrundaktualisierung von Apps
Ein am 3. Oktober veröffentlichter Ratgeber bezeichnete die Hintergrundaktualisierung als einen der größten Treiber für schnellen Akkuverbrauch beim iPhone. Die Funktion sorgt dafür, dass Apps schon vor dem Öffnen mit frischen Daten versorgt werden: Wetter-Apps laden aktuelle Prognosen, soziale Netzwerke ziehen neue Beiträge – während das iPhone scheinbar untätig auf dem Tisch liegt.
Gesteuert wird das Ganze in den Einstellungen unter „Allgemein“. Dort stehen drei globale Optionen zur Auswahl: „Aus“, „WLAN“ sowie „WLAN & Mobile Daten“. „Aus“ kappt die Hintergrundaktualisierung systemweit, während die WLAN-Variante zwar Mobilfunkvolumen spart, aber dennoch Energie verbraucht.
Zusätzlich lässt sich fein granular pro App entscheiden. Auf derselben Seite listet iOS alle Anwendungen, die im Hintergrund arbeiten möchten. Der Ratgeber empfiehlt, etwa Social-Media-Apps zu beschneiden, Navigations-Apps aber aktiv zu lassen. Apps funktionieren auch ohne Hintergrundaktualisierung weiter; sie aktualisieren sich dann erst beim Öffnen. Konkrete Messwerte zum Akkugewinn nennt der Leitfaden jedoch nicht.
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Apples Akku-Empfehlungen
Apple führt dieselbe Einstellung in seinen offiziellen Akku-Tipps auf und rät Nutzern, die Hintergrundaktualisierung abzuschalten, um die Laufzeit zu verbessern.
Der systemweite Stromsparmodus deaktiviert die Funktion automatisch – zusammen mit E-Mail-Abruf und automatischen Downloads –, bis der Ladezustand wieder bei mindestens 80 % liegt.
In seinen Support-Dokumenten betont Apple, dass Apps im „suspendierten“ Zustand nicht aktiv geöffnet sind und keine Systemressourcen verbrauchen. Die Hintergrundaktualisierung ist hier die Ausnahme: Sie erlaubt eben diesen pausierten Apps, im Hintergrund nach Updates und neuen Inhalten zu suchen. Gleichzeitig stellt Apple klar, dass das manuelle Schließen aller Apps die Leistung nicht verbessert, wenn ein iPhone langsam wirkt oder der Akku sich schnell leert.
Im Menü „Batterie“ der Einstellungen zeigt iOS an, welche Apps im Hintergrund nennenswert Energie verbraucht haben.
iOS 27 und Akku-Probleme
Seit dem Start von iOS 27 im September häufen sich Beschwerden über schlechtere Akkulaufzeiten. Nutzer berichten von stärkerem Verbrauch auf Modellen wie dem iPhone Air und dem iPhone 15 Pro Max. Erste Berichte führten den Effekt auf intensive Hintergrundaktivitäten direkt nach der Installation zurück, etwa das Neuaufbauen von Suchindizes – besonders auffällig in den ersten 24 bis 48 Stunden.
Ein weiterer Ratgeber verwies auf „Connectivity Assist“, den iOS-27-Nachfolger von „Wi‑Fi Assist“. Die Funktion kann dafür sorgen, dass die Mobilfunkverbindung parallel zu WLAN aktiv bleibt – was zusätzliche Energie kostet. Apple hat einen konkreten Akku-Bug im Zusammenhang mit Connectivity Assist bislang allerdings nicht ausdrücklich bestätigt.
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