Jefferies’ globaler Leiter der Aktienstrategie, Christopher Wood, hat eine 10%ige Bitcoin-Allokation aus seinem Musterportfolio entfernt. Er begründet den Schritt mit der Sorge, dass Fortschritte im Quantencomputing die Sicherheit der Kryptowährung untergraben könnten und damit ihre Eignung als langfristiger Wertspeicher für an Pensionsfonds orientierte Anleger.
Was passiert ist: Quanten-Sorgen führen zum Ausstieg
Wood kündigte die Maßnahme in seinem „Greed & Fear“-Newsletter an.
Er verwies auf wachsende Besorgnis innerhalb der Bitcoin-Community, dass Quantencomputer „nur wenige Jahre entfernt sein könnten statt eines Jahrzehnts oder mehr“.
Das Bitcoin-Netzwerk stützt sich auf Kryptografie, um Token zu sichern und Transaktionen zu validieren. Heutige Computer können diese Kryptografie praktisch nicht knacken.
Quantencomputer könnten diese Gleichung verändern und es Angreifern möglicherweise erlauben, private Schlüssel aus öffentlichen Schlüsseln zurückzurechnen.
Wood schrieb, dass jede Bedrohung des Mining-Prozesses „potenziell existenziell ist, da sie das Konzept von Bitcoin als Wertspeicher und damit als digitale Alternative zu Gold untergräbt.“
Wood gehörte institutionell zu den frühen Unterstützern der Kryptowährung und nahm sie im Dezember 2020 vor dem Hintergrund pandemiebedingter Konjunkturprogramme und Sorgen um eine Entwertung des Dollars in sein Portfolio auf.
2021 erhöhte er die Allokation auf 10%. Nun ersetzt er dieses Bitcoin-Gewicht durch eine 5%ige Allokation in physisches Gold und 5% in Goldminenaktien.
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Warum es wichtig ist: Debatte verschärft sich
Die Debatte über Quanten-Bedrohungen für Bitcoin hat sich nach dem Kursrückgang des Tokens am 10. Oktober vergangenen Jahres zugespitzt. Prominente Entwickler wiesen die Vorstellung zurück, dass Quantencomputing ein unmittelbares Risiko darstelle.
Nic Carter, Partner bei Castle Island Ventures, erklärte in einem Beitrag auf X im Dezember, Bitcoin-Entwickler befänden sich in Bezug auf das Quantencomputing-Risiko „in Verleugnung“. Blockstream-Chef Adam Back wies diese Darstellung zurück.
Justin Thaler, Research Partner bei a16z und Informatikprofessor an der Georgetown University, veröffentlichte die Analyse, in der er argumentiert, dass „Zeithorizonte bis zu einem kryptografisch relevanten Quantencomputer häufig übertrieben werden — was zu Forderungen nach dringenden, umfassenden Umstellungen auf Post-Quanten-Kryptografie führt.“
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