Bitcoin (BTC) sieht sich keiner unmittelbaren Bedrohung durch Quantencomputing gegenüber, da es nach einem Bericht von CoinShares noch mindestens ein Jahrzehnt dauern dürfte, bis seine kryptografische Sicherheit gebrochen werden kann.
Was passiert ist: Quanten-Zeitleiste
Das Digital-Asset-Investmentunternehmen kommt zu dem Schluss, dass Quantencomputer, die in der Lage wären, die Sicherheit von Bitcoin zu kompromittieren, „noch lange nicht im gefährlichen Bereich“ sind.
Das Brechen des secp256k1-Verschlüsselungsstandards würde Quantensysteme mit Millionen logischer Qubits erfordern und damit die heutigen Fähigkeiten bei Weitem übertreffen, heißt es in dem Bericht.
Um einen öffentlichen Schlüssel innerhalb eines Tages rückzurechnen, müsste ein Angreifer laut den im Bericht zitierten Forschern einen fehlertoleranten Quantencomputer mit 13 Millionen physikalischen Qubits betreiben – ungefähr 100.000‑mal leistungsfähiger als die größten Quantensysteme von heute. Ein Bruch innerhalb einer Stunde würde eine Leistung erfordern, die 3 Millionen Mal besser ist als die aktueller Quantencomputer, merkt CoinShares an.
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Warum es wichtig ist: Eingebaute Schutzmechanismen
Moderne Bitcoin-Adressen verbergen öffentliche Schlüssel hinter Hashes, bis Coins ausgegeben werden, und schaffen so eine zusätzliche exponentielle Schutzschicht.
Das Unternehmen beschreibt Quantentechnologie als vorhersehbare ingenieurtechnische Herausforderung mit ausreichend Zeit für defensive Upgrades – nicht als unmittelbare Bedrohung für das 21‑Millionen‑Angebotslimit des Netzwerks oder den Proof-of-Work-Mechanismus.
„Für institutionelle Investoren besteht die zentrale Erkenntnis darin, dass die Quantenrisiken beherrschbar sind und es einen langen Zeithorizont für Lösungen gibt“, erklärte CoinShares. „Die Architektur von Bitcoin bietet eine eingebaute Widerstandsfähigkeit und ermöglicht proaktive Anpassungen.“
Laut Grayscales aktualisiertem Ausblick auf digitale Vermögenswerte steht Bitcoin 2026 vor keiner unmittelbaren Preisbedrohung durch Quantencomputing. Die jüngste Studie des Investmentunternehmens erkennt das theoretische Risiko an, weist jedoch seine kurzfristigen Auswirkungen auf den Markt mit Verweis auf die derzeitigen technologischen Zeithorizonte zurück.
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