Kalshi hat am 8. Juni den ersten von der CFTC regulierten Perpetual-Futures-Kontrakt auf Chainlink (LINK) aufgelegt, während Spot-ETF-Vermögenswerte, die an den Token gebunden sind, die Marke von 101 Millionen $ überschritten.
Schlüsselpunkte:
- Kalshi listete am 8. Juni LINKPERP, den ersten in den USA regulierten Perpetual-Futures-Kontrakt auf Chainlink.
- Spot-Chainlink-ETFs halten Nettovermögen von 101,21 Millionen $, ohne einen einzigen Abflusstag seit dem Start am 2. Dezember.
- LINK wird nahe 7,85 $ gehandelt, in der Nähe eines Zwei-Jahres-Tiefs, was eine große Lücke zwischen Infrastruktur und Preis lässt.
Chainlink-News: Kalshi listet ersten regulierten LINK-Perp
Kalshi, ein von der CFTC registrierter Kontraktmarkt, hat am Montag LINKPERP für US-Trader gelistet und damit den ersten regulierten Chainlink-Perpetual im Land eröffnet. Der Kontrakt wird in bar abgerechnet, hat kein Verfallsdatum und wird rund um die Uhr gehandelt. Er spiegelt damit die Perpetual-Struktur wider, die lange auf Offshore-Desks außerhalb der US-Aufsicht existierte. Jede Einheit repräsentiert 10.000 LINK und verweist auf den CME CF Chainlink-Dollar Real Time Index, wobei das Clearing über Kalshi Klear unter gedeckelten Funding-Raten und moderater Hebelwirkung läuft.
Der Schritt folgt auf BTCPERP, den ersten in den USA regulierten Bitcoin (BTC)-Perpetual, der am 29. Mai sein Debüt gab und Kalshi zum ersten US-Unternehmen machte, das einen solchen Kontrakt cleart.
Das Unternehmen hat seitdem Anträge eingereicht für Perpetuals auf ein Dutzend Altcoins, darunter Ether (ETH), XRP (XRP) und Solana (SOL). Jeder einzelne Antrag wartet noch auf eine fallbezogene Prüfung im Rahmen des Regulierungsmodells, das die CFTC zusammen mit der Bitcoin-Genehmigung festgelegt hat.
Auch lesen: OpenAI schließt sich dem IPO-Rennen über 852 Mrd. $ an, während Anthropic und SpaceX voranstürmen
Warum regulierte Chainlink-Perps wichtig sind
Die Listung bringt regulierten Handel in ein Terrain, das lange von Offshore-Börsen wie Binance und Bybit beherrscht wurde, wo Hebel höher ausfallen und Identitätsprüfungen lockerer sind. Kalshis Funding-Obergrenzen und das zentrale Clearing sind darauf ausgelegt, regelkonformes institutionelles Kapital anzuziehen, statt der spekulativen Maximalhebel-Ströme, auf die diese Börsen setzen. Vorstandschef Tarek Mansour hat Perpetuals als den Schritt des Unternehmens beschrieben, sich von einem Prognosemarkt zu einer vollwertigen Derivatebörse zu wandeln.
Chainlink selbst bezeichnete den Start als Branchenpremiere für einen regulierten US-Markt und als Schritt hin zu regelkonformem Exposure. Die Nachfrage nach dem Token blieb stabil, obwohl sein Preis gefallen ist. Spot-ETFs weisen Nettovermögen von 101,21 Millionen $ nach einem weiteren Zufluss von 1,81 Millionen $ aus – ohne einen einzigen Abflusstag seit ihrem Start am 2. Dezember.
Chainlink-Kursschwäche testet die LINK-Nachfrage
Die Lücke zwischen Adoption und Preis hat sich in den vergangenen Monaten vergrößert. Wallets mit mindestens einem Token erreichten am Montag 535.650 – den höchsten Stand seit Dezember 2022 –, während das Open Interest um mehr als 4 % auf rund 373 Millionen $ stieg.
Der Token blieb seit Februar unter 10 $ gedeckelt und hat über sechs aufeinanderfolgende Monate mehr als 60 % verloren, was die Stimmung am Derivatemarkt gemischt lässt.
LINK erholte sich am Dienstag in Richtung 7,85 $, nachdem der Kurs am Wochenende auf ein Zwei-Jahres-Tief von 6,99 $ gefallen war. Die Gegenbewegung stellt bullische Infrastruktur und einen bärischen Chart einander gegenüber.
Als Nächstes lesen: Bitcoin-Korrektur zeigt, warum Großanleger weiterhin mehr BTC wollen





