Bitcoin testet weiterhin die Widerstandszone von 93.500–95.000 US‑Dollar, während sich das US‑Handelsdefizit deutlich verringert – nicht aufgrund einer breit abgestützten Stärke der Binnennachfrage, sondern wegen rückläufiger Importe –, während sich der Arbeitsmarkt in einer Einstellungspause befindet, geprägt von nachlassender Schaffung neuer Stellen bei weiterhin niedriger Arbeitslosigkeit.
Was ist passiert: Handelsdefizit schrumpft
Aktuelle US‑Makrodaten deuten laut dieser Analyse auf eine Wirtschaft hin, deren Aktivität sich verlangsamt, ohne jedoch bereits in eine ausgeprägte Schwäche zu geraten.
Das Handelsdefizit hat sich vor allem durch rückläufige Importe verringert. Auch wenn die verbesserte Bilanz das Wachstum kurzfristig stützen kann, deuten die zugrunde liegenden Faktoren auf eine künftig weichere Konsumnachfrage hin.
Der Arbeitsmarkt zeigt eine deutliche Einstellungspause.
Die Schaffung neuer Arbeitsplätze hat sich deutlich verlangsamt, während die Arbeitslosigkeit niedrig bleibt – ein Umfeld von „slow hire, no fire“, in dem Unternehmen Mitarbeiter halten, aber zusätzliche Einstellungen vermeiden.
Steigende Produktivität ermöglicht es Unternehmen, Produktion und Margen mit weniger geleisteten Arbeitsstunden aufrechtzuerhalten. Das stärkt die Erwartung, dass die Federal Reserve die Zinsen kurzfristig unverändert lassen wird, zugleich aber vorsichtig in Bezug auf spätere Zinssenkungen im Jahresverlauf bleibt.
Auch lesenswert: Warren Warns 90M Americans Face Retirement Catastrophe As Trump Admin Pushes Bitcoin Into 401(k) Plans
Warum das wichtig ist: Ökonomische Gegenströmungen
Die verbesserten Handelszahlen überdecken potenziellen Druck auf Beschäftigung in Transport und Logistik sowie Risiken für kleine Unternehmen und deuten darauf hin, dass sich die wirtschaftliche Dynamik unter der Oberfläche zunehmend ungleich entwickelt.
Für Bitcoin schafft dieses gemischte makroökonomische Umfeld Unsicherheit bezüglich der Risikobereitschaft.
Unterdessen bewegt sich Bitcoin in eine dichte Angebotszone, die von jüngsten Käufern in der Spitze geprägt ist, deren durchschnittliche Einstiegskurse grob zwischen 92.100 und 117.400 US‑Dollar liegen.
Wenn der Kurs diesen Bereich erneut anläuft, dürfte der Verkaufsdruck auf Break-even‑Niveau zunehmen, da Halter, die den Drawdown durchgestanden haben, ohne Verluste aussteigen wollen. Das schafft einen bedeutenden Überwiderstand, der darauf hindeutet, dass weitere Aufwärtsbewegungen eine anhaltend starke Spot‑Nachfrage erfordern, um die Distribution aufzufangen.
Als Nächstes lesen: History Repeats As Fed's Independence Faces Greatest Threat Since 1970s Inflation Spiral That Devastated America

