Abra, eine in San Francisco ansässige digitale Vermögensverwaltungsplattform für Krypto-Assets, gab eine endgültige Vereinbarung bekannt, durch einen Unternehmenszusammenschluss mit New Providence Acquisition Corp. III (NPACU), einer an der Nasdaq gelisteten Special Purpose Acquisition Company, an die Börse zu gehen – in einem Deal, der Abra mit 750 Millionen US‑Dollar bewertet und bis zu 300 Millionen US‑Dollar an Wachstumskapital bereitstellen könnte.
Bedingungen des SPAC-Deals
Das kombinierte Unternehmen wird in Abra Financial, Inc. umbenannt und soll an der Nasdaq unter dem Tickersymbol „ABRX“ gehandelt werden. Die bestehenden Abra-Eigentümer – darunter Adams Street, Blockchain Capital, Pantera Capital, RRE Ventures und SBI – werden 100 % ihrer Beteiligungen in das neue börsennotierte Unternehmen einbringen.
Die Transaktionsvergütung besteht aus neu ausgegebenen Wertpapieren des kombinierten Unternehmens auf Basis einer Pre-Money-Bewertung des Eigenkapitals von 750 Millionen US‑Dollar. Die Erlöse nach Aktionärsrückkäufen und Transaktionskosten sollen das Betriebskapital, Wachstumsinitiativen sowie erweiterte Vertriebs- und Marketingmaßnahmen finanzieren.
Abra agiert als bei der SEC registrierter Anlageberater und bietet segregierte Verwahrung, Handel, Renditestrategien, besicherte Kredite sowie Beratungsleistungen für digitale Vermögenswerte wie Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und Solana (SOL) an. Das Unternehmen setzt sich zum Ziel, bis Ende 2027 ein verwaltetes Vermögen von über 10 Milliarden US‑Dollar zu erreichen.
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Der Börsengang würde nach Angaben beider Unternehmen die erste börsennotierte Firma schaffen, die einen bei der SEC registrierten Anlageberater mit einer digitalen Vermögensverwaltungsplattform kombiniert.
Bill Barhydt, Gründer und CEO von Abra, erklärte in einer Stellungnahme, dass „Bitcoin, Stablecoins und die Tokenisierung realer Vermögenswerte rasch zum Rückgrat des zukünftigen Finanzsystems werden.“
Alex Coleman, Co‑Chairman von New Providence, bezeichnete Abra als „eine überzeugende Gelegenheit, in ein Pionierunternehmen zu investieren“, das eine außergewöhnliche Marktchance an der Schnittstelle von persönlicher Finanzplanung und digitalen Vermögenswerten adressiere. Der Deal bedarf noch der Zustimmung der Aktionäre beider Unternehmen und steht unter dem Vorbehalt üblicher Abschlussbedingungen. Cantor Fitzgerald & Co. fungiert als Finanz- und Kapitalmarktberater von Abra.
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