Apples iPhone 18 Pro ab 1.199 Dollar zieht dank Chip, Akku und Kamera starke Testurteile auf sich. Dennoch sehen etliche Tester für Besitzer eines iPhone 17 Pro kaum Gründe für ein Upgrade.
Wichtigste Punkte:
- Tester loben den A20‑Pro‑Chip, die längere Akkulaufzeit und die Hauptkamera mit variabler Blende im iPhone 18 Pro.
- Viele halten ein Upgrade für iPhone‑17‑Pro‑Besitzer für verzichtbar, während Nutzer älterer Modelle deutlich profitieren dürften.
- Das Gerät startet bei 1.199 Dollar – 100 Dollar mehr als das iPhone 17 Pro zum Marktstart kostete.
Hardware des iPhone 18 Pro
Die seit Mitte September veröffentlichten Tests sind sich weitgehend einig: Die größten Neuerungen stecken in einem Gehäuse, das optisch fast unverändert wirkt.
Redakteur Chance Miller hat in seinem Test CPU‑Leistungszuwächse von 22 bis 27 Prozent und Grafikgewinne von 40 bis 45 Prozent gegenüber dem A19 Pro des Vorjahres gemessen. Das Temperaturmanagement zählt er zu den größten Stärken des Geräts.
Der A20 Pro ist Apples erster iPhone‑Chip im 2‑Nanometer‑Verfahren. Apple gibt bis zu 36 Stunden Videowiedergabe an – drei Stunden mehr als beim Vorgänger. Testchef Bobby Hellard kam in einem Endlos‑Videotest auf fast 27 Stunden und berichtet, dass er mindestens zwei Tage ohne Aufladen auskam. Seine Eindrücke schildert er in einem Beitrag, in dem er das iPhone 18 Pro als „kühlstes iPhone aller Zeiten“ bezeichnet – dank einer neuen Vapor‑Chamber‑Kühlung, wobei er die variable Blende als eigentliches Highlight hervorhebt (Details hier).
Erstmals in einem iPhone verfügt die Hauptkamera über eine sechslagige, mechanische Blende, die zwischen f/1,48 und f/4,0 wechseln kann – für mehr Licht in der Nacht oder mehr Schärfentiefe in der Szene. Testerin Cherlynn Low stellte fest, dass der sichtbare Unterschied zwischen den beiden Werten zunächst gering wirkt, bis man sie mit manuellen Belichtungszeiten kombiniert. Diese manuellen Kameraeinstellungen bleiben exklusiv den iPhone‑18‑Pro‑Modellen vorbehalten.
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Upgrade-Fazit für iPhone‑17‑Pro‑Besitzer
Mehrere Tester raten Käufern des Vorjahres dennoch vom Umstieg ab. Low, die das iPhone 18 Pro mit 9 von 10 Punkten bewertete, zieht den Vergleich zu Apples früheren „S“-Generationen, die vor allem interne, inkrementelle Verbesserungen bei gleichbleibendem Design brachten.
Technikjournalistin Britta O'Boyle zählt in ihrem Test den vergleichsweise kleinen Schritt vom iPhone 17 Pro zu den größten Nachteilen des neuen Modells und empfiehlt diesen Nutzern, ihr Geld vorerst zusammenzuhalten. Sie und Low sind sich einig, dass Besitzer eines iPhone 16 Pro oder älter von einem Wechsel deutlich profitieren dürften.
Hinzu kommt: Siri‑KI und andere neue Software‑Funktionen laufen laut O'Boyle auch auf Geräten bis zurück zum iPhone 15 Pro. Wer primär an den KI‑Features interessiert ist, muss also nicht zwingend zum iPhone 18 Pro greifen.
Beim Gewicht legt das neue Modell ebenfalls leicht zu: Das iPhone 18 Pro bringt 211 Gramm auf die Waage – fünf Gramm mehr als das iPhone 17 Pro.
Apple hat das iPhone 18 Pro und Pro Max am 9. September gemeinsam mit dem iPhone Duo, seinem ersten Falt-Smartphone, vorgestellt. Ein klassisches iPhone 18 ohne Pro-Zusatz gibt es diesmal nicht. Das iPhone 18 Pro startet bei 1.199 Dollar und ist damit zum Launch 100 Dollar teurer als sein direkter Vorgänger.
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