Apple wird im Herbst auf das Standard-iPhone 18 verzichten. Damit bleibt das iPhone 18 Pro als günstigstes neues Modell – zu einem Einstiegspreis, der bei rund 1.199 US-Dollar liegen dürfte.
Wichtige Punkte:
- Apple verschiebt dem Vernehmen nach das Basis-iPhone 18 und ein zweites iPhone Air auf Anfang 2027.
- Die Herbst-Palette schrumpft auf iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max und das faltbare iPhone Ultra.
- TrendForce schätzt, dass die Komponenten des iPhone 18 Pro mit 256 GB Speicher 38 % teurer sind als beim Vorgänger.
iPhone 18 Pro wird zum neuen Standard bei Apple
Der Strategiewechsel wurde am Mittwoch bekannt und durchbricht den Takt, den Apple bei iPhone-Starts seit fast einem Jahrzehnt pflegt. Üblicherweise bietet der Konzern im September ein Standardmodell neben der Pro-Reihe an – zu einem niedrigeren Einstiegspreis.
Mehrere Prognosen datieren sowohl das Basis-iPhone 18 als auch ein zweites iPhone Air nun auf Anfang 2027. Damit bleiben für den September nur drei Neuvorstellungen: das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max und das faltbare iPhone Ultra, das voraussichtlich über 2.000 Dollar kosten wird. Das Pro-Modell rückt damit in den Mittelpunkt von Apples Weihnachtsgeschäft.
Apple verkauft zwar weiterhin iPhone 17, iPhone 17e und iPhone Air zu reduzierten Preisen. Mit dem Start der Herbstkampagne gelten diese Modelle jedoch nicht mehr als aktuelle Generation.
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TrendForce meldet 38 % höhere Stückkosten
TrendForce berechnet, dass die Bauteile für das iPhone 18 Pro mit 256 GB Speicher Apple rund 38 % mehr kosten als die Komponenten des Vorgängermodells. Der Anteil der Speicherchips an den Materialkosten der Pro-Generation lag zuvor bei etwa 10 %, stieg im dritten Quartal 2026 auf rund 34 % und dürfte im kommenden Jahr die 40-%-Marke überschreiten. Speicher ist damit kostenintensiver als Display und Prozessor.
Die Analysten erwarten, dass Apple einen Teil der Mehrkosten über geringere Margen selbst auffängt und nur einen Teil an die Käufer weiterreicht. Ein Einstiegspreis von 1.199 Dollar würde jedoch dennoch dazu führen, dass erstmals auch Mainstream-Kunden zwangsweise zu einem Pro-Modell greifen müssten. Mark Gurman rechnet mit Aufschlägen von 100 bis 200 Dollar quer durch die Produktpalette; Subventionen und Rabatte der Netzbetreiber könnten einen Teil der Preiserhöhung auf der Monatsrechnung kaschieren.
Beobachter erwarten die Keynote am Mittwoch, dem 9. September. Zu den kolportierten Neuerungen zählen eine verkleinerte Dynamic Island, ein 2‑Nanometer-Chip, eine Kamera mit variabler Blende sowie Satelliten-Nachrichtenfunktionen.
Apple ordnet das Line-up nach dem iPhone 17 neu
Die Preis- und Produktstruktur war bereits im vergangenen Jahr in Bewegung. Im September hatte Apple das iPhone 17 laut einem Bericht bei 799 Dollar, das iPhone Air bei 999 Dollar, das iPhone 17 Pro bei 1.099 Dollar und das iPhone 17 Pro Max bei 1.199 Dollar positioniert – eine Preisspanne von 400 Dollar über das gesamte Line-up. Damals strich Apple das Plus-Modell und machte Platz für das dünnere Air in der Mitte des Preisgefüges.
Käuferinnen und Käufer konnten zwischen vier neuen iPhones wählen; das günstigste startete bei 799 Dollar. In diesem Herbst werden es nur drei Modelle sein – und jedes davon bewegt sich am oberen Ende der Preisskala.
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