Apples erstes faltbares iPhone dürfte bei über 2.000 Dollar starten – und damit das teuerste iPhone werden, das der Konzern je verkauft hat.
Wichtigste Punkte:
- Berichte sehen den Einstiegspreis für Apples erstes faltbares iPhone zwischen 2.000 und 2.499 Dollar.
- Samsungs neuestes Book-Style-Foldable startet bei 1.899 Dollar und setzt damit eine direkte Messlatte knapp unter Apples erwarteter Spanne.
- Ein neues, von Klarna unterstütztes Leasingprogramm erlaubt Apple, die hohen Kosten über monatliche Raten zu strecken.
Berichte zum Preis des faltbaren iPhone
Mark Gurman, langjähriger Apple-Beobachter, schrieb am 2. August, Käufer müssten sich auf einen Einstiegspreis von mindestens 2.000 Dollar einstellen – möglicherweise auch darüber. Er rechnet zudem damit, dass die übrige iPhone‑18‑Reihe um 100 bis 200 Dollar gegenüber den aktuellen Modellen anzieht, im Gleichklang mit jüngsten Preisschritten bei Mac und iPad. Apple hat bislang keine Zahlen genannt und äußert sich traditionell kaum zu Preisen vor dem September-Event.
Das Gerät, weithin als iPhone Ultra gehandelt, kombiniert ein inneres Display von rund 7,8 Zoll mit einem 5,5‑Zoll‑Cover‑Screen und verzichtet auf Face ID zugunsten eines seitlich integrierten Touch‑ID‑Sensors. Die Präsentation wird im September erwartet – gemeinsam mit iPhone 18 Pro und Pro Max. Lieferkettenberichte deuten allerdings auf einen langsameren Hochlauf beim Foldable hin.
Das aktuelle iPhone 17 Pro Max, bislang Apples teuerstes iPhone, startet bei 1.199 Dollar.
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Analystenschätzungen und Apples Foldable-Wette
Analyst Ming‑Chi Kuo schätzt eine Preisspanne von 2.299 bis 2.499 Dollar zum Start – deutlich über den 1.999 Dollar, die Anfang 2026 kursierten. Das Research‑Haus IDC erwartet einen durchschnittlichen Verkaufspreis nahe 2.500 Dollar, mit deutlich höheren Preisen für größere Speichervarianten. Kuo rechnet zudem mit einem knappen Angebot zum Marktstart und hält es für möglich, dass sich die Vorbestellungen bis ins vierte Quartal ziehen.
Samsung hat die Messlatte im vergangenen Monat gelegt – allerdings niedriger, als viele Branchenteilnehmer erwartet hatten. Das Galaxy Z Fold8 startet bei 1.899 Dollar, das Fold8 Ultra bei 2.099 Dollar – beide damit unterhalb der nun für Apples Gerät kolportierten Spanne.
Ben Wood von CCS Insight sagte bei der Vorstellung in London, ein Foldable oberhalb von 2.000 Dollar werde für Verbraucher zwangsläufig zum Gesprächsthema. Analyst Jeff Pu von GF Securities erwartet, dass Apples Foldable den iPhone‑Absatz in diesem Jahr um bis zu sieben Millionen Geräte nach oben treiben könnte. Dennoch senkte er seine Einstufung der Aktie auf „Hold“ – mit Verweis auf steigende Komponentenpreise und eine schwächere Austauschdynamik bei den regulären Pro‑Modellen.
Apples Preispolitik und teurer Speicher
Vorstandschef Tim Cook sagte Analysten Ende Juli, die Branche erlebe bei den Speicherpreisen eine „Jahrhundertflut“ – mit exponentiellen Anstiegen, die die Margen bei Mac‑, iPad‑ und iPhone‑Linien unter Druck setzten.
Apple startete am 28. Juli ein neues Leasingmodell namens Apple Upgrade – ein von Klarna gestütztes Programm, das den bisherigen iPhone Upgrade Program ablöst. In den USA wird das iPhone 17 Pro Max dort ab 34,99 Dollar pro Monat über 24 Monate gelistet.
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