Präsident Donald Trump sagte, die US-Iran-Gespräche in Katar machten Fortschritte. Das schickte Öl nach unten und trieb die Marktwetten auf eine längere Waffenruhe nach oben.
Wichtige Punkte:
- Trump sagte, die Denuklearisierung des Iran komme nach Treffen im Zusammenhang mit Gesprächen in Katar „gut voran“.
- WTI-Rohöl fiel unter 70 US‑Dollar, da Händler ein geringeres Risiko in der Straße von Hormus einpreisten.
- Polymarket bezifferte die Chance auf eine Verlängerung der 60‑tägigen Verhandlungsperiode auf 62 %.
Trump-Iran-Gespräche
Trump sagte am Mittwoch, dass sich die Beziehungen zum Iran verbessert hätten und dass die jüngsten Treffen in Katar gut verlaufen seien. „Die Denuklearisierung des Iran kommt gut voran“, sagte er zu Reportern und fügte hinzu: „Sie hatten sehr gute Treffen, und wir werden sehen.“
Die Gespräche konzentrieren sich auf die nächste Phase eines fragilen diplomatischen Prozesses, nachdem die USA und der Iran ein 60‑tägiges Verhandlungsfenster eröffnet hatten. Die Diskussionen umfassen Bemühungen, eine Waffenruhe zu erhalten und die Schifffahrt durch die Straße von Hormus, eine wichtige Ölroute, zu regeln.
Der US‑Vertreter Jared Kushner und der Gesandte Steve Witkoff waren zu Treffen mit regionalen Vertretern in Katar, während Katar und Pakistan als Vermittler auftraten. Iran und Oman hatten außerdem einen gemeinsamen Ausschuss gebildet, um Fragen zur Straße von Hormus und zur Waffenruhe zu erörtern.
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Polymarket-Waffenruhe
Die Märkte reagierten schnell auf die diplomatischen Signale. WTI-Rohöl fiel um mehr als 2 % und schloss unter 70 US‑Dollar, nachdem es im Zuge der jüngsten US-Iran-Spannungen höhere Niveaus erreicht hatte.
Gold rückte ebenfalls in den Fokus, nachdem es an einem einzigen Tag über 74 Milliarden US‑Dollar an Marktkapitalisierung hinzugewonnen hatte. Kryptowerte legten zu, angeführt von Altcoins, obwohl Analysten warnten, dass die Verhandlungen weiterhin Schlagzeilenrisiken bergen.
Polymarket bepreiste die Chance auf eine Verlängerung der 60‑tägigen US-Iran-Verhandlungsperiode mit 62 %. Diese Zahl zeigte, dass Händler eher auf einen längeren diplomatischen Prozess setzten, ohne dass damit ein Deal sicher wäre. Trumps „Wir werden sehen“-Kommentar spiegelte die Vorsicht des Marktes wider. Sollte die Gespräche in Katar zu einer konkreten Vereinbarung führen, könnte die Neubewertung anhalten, doch eine gescheiterte Runde oder ein ausgelaufenes Ultimatum könnte die Bewegung rasch wieder umkehren.
Die Straße von Hormus bleibt im Zentrum der Gespräche, da sie zu den wichtigsten Energieengpässen der Welt gehört. Jüngste Spannungen rund um die Wasserstraße hatten das Ölrisiko erhöht, sodass jedes glaubwürdige Zeichen einer Deeskalation die Rohölpreise schnell bewegen kann.
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