MANTRA CEO John Patrick Mullin kündigte am Mittwoch eine unternehmensweite Restrukturierung und Personalreduzierungen an und verwies auf eine untragbare Kostenstruktur nach dem Token-Crash des Projekts im April 2025 und anhaltenden Marktproblemen.
Die Plattform für Tokenisierung realer Vermögenswerte wird den Personalbestand in den Bereichen Business Development, Marketing, Personalwesen und Support reduzieren, als Teil dessen, was Mullin als Übergang zu Kapitaleffizienz und fokussierter Umsetzung beschrieb.
Der OM-Token wird derzeit 99 % unter seinem Höchststand gehandelt, während der Total Value Locked der Plattform von einem Höchststand von 4,51 Millionen US-Dollar im Februar 2025 auf 864.857 US-Dollar zurückgegangen ist.
Was im April 2025 geschah
MANTRAs OM-Token ist am 13. April 2025 um etwa 90 % abgestürzt, von über 6 US-Dollar auf unter 0,50 US-Dollar innerhalb weniger Stunden, wodurch mehr als 6 Milliarden US-Dollar an Marktkapitalisierung vernichtet wurden.
Das Unternehmen führte den Crash auf „rücksichtslose Zwangsliquidationen“ durch zentrale Börsen während illiquider Handelszeiten zurück, auch wenn das Ereignis weit verbreitete Spekulationen über Insiderverkäufe und eine problematische Token-Konzentration auslöste.
Mullin bezeichnete diese Ereignisse am Mittwoch als „unglaublich unglücklich und ehrlich gesagt unfair“ und räumte ein, dass sie zusammen mit zunehmender Konkurrenz und sich wandelnder Marktdynamik die Kostenstruktur des Unternehmens untragbar gemacht hätten.
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Erholungsmaßnahmen und aktuelle Lage
In der Folge verbrannte MANTRA 300 Millionen OM-Token, darunter 150 Millionen aus Mullins persönlicher Zuteilung, in dem Versuch, das Vertrauen der Community wiederherzustellen und das zirkulierende Angebot zu verringern.
Letzte Woche brachte die Plattform mantraUSD auf den Markt, einen Stablecoin, der durch kurzfristige US-Staatsanleihen gedeckt ist und als erforderliche Währung für den Zugang zu Real-World-Asset-Produkten innerhalb des MANTRA-Ökosystems konzipiert ist.
Das Unternehmen erinnerte die Nutzer außerdem daran, dass die ERC‑20‑Version von OM vor dem 15. Januar 2026 in den nativen MANTRA-Chain-Token migriert werden muss.
Mullin erklärte, dass die Restrukturierung darauf abziele, den Geschäftsbetrieb an die kurzfristigen Gegebenheiten anzupassen und gleichzeitig den Fokus auf die Position der Plattform als regulierungskonforme Layer‑1‑Blockchain für die Tokenisierung realer Vermögenswerte aufrechtzuerhalten.
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