Ein Bundesrichter hat am 30. Dezember eine Sammelklage gegen Mark Cuban und die Dallas Mavericks abgewiesen. Die Kläger warfen ihnen vor, Anleger durch die Werbung für den inzwischen insolventen Krypto-Kreditgeber Voyager Digital betrogen zu haben.
Richter Roy K. Altman vom U.S. District Court für den Southern District of Florida entschied, dass das Gericht keine persönliche Zuständigkeit über die Beklagten habe.
Das Verfahren wurde ohne Präjudiz nach drei Jahren Rechtsstreit und mehreren geänderten Klageschriften eingestellt.
Ehemalige Voyager-Kunden hatten geklagt und behaupteten, Cuban und die Mavericks hätten gegen Wertpapiergesetze der US-Bundesstaaten und Verbraucherschutzgesetze verstoßen.
Was passiert ist
Die Kläger behaupteten, Cuban habe Voyager auf einer Pressekonferenz im Oktober 2021 falsch dargestellt, als er erklärte, er habe persönlich in das Unternehmen investiert.
Die Mavericks twitterten anschließend Werbeaktionen, darunter ein Angebot über 100 US‑Dollar in Bitcoin für neue Nutzer, die bestimmte Handelsanforderungen erfüllten.
Richter Altman stellte fest, dass die landesweite Werbung und Sponsoringtätigkeit der Beklagten nicht ausreichten, um nach dem Long-Arm-Statut Floridas eine Zuständigkeit zu begründen.
Der ehemalige NFL-Spieler Rob Gronkowski, der frühere NBA-Spieler Victor Oladipo und NASCAR-Fahrer Landon Cassill hatten ähnliche Vorwürfe zuvor für insgesamt 2,4 Millionen US‑Dollar beigelegt.
Voyager meldete im Juli 2022 Insolvenz nach Chapter 11 an und verwaltete zu diesem Zeitpunkt etwa 1,3 Milliarden US‑Dollar in Krypto-Assets auf seiner Plattform.
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Warum das wichtig ist
Die Abweisung stellt einen bedeutenden juristischen Erfolg für prominente Krypto-Werbeträger dar, die sich nach dem Zusammenbruch von Plattformen Anlegerklagen gegenübersehen.
Der Zusammenbruch von Voyager ereignete sich während der breiteren Marktturbulenzen 2022, die durch den Kollaps der Terra-Blockchain ausgelöst wurden.
Terraform-Labs-Gründer Do Kwon erhielt am 11. Dezember eine 15‑jährige Haftstrafe wegen Betrugs im Zusammenhang mit Terras Kollaps im Umfang von 40 Milliarden US‑Dollar.
Der Fall reiht sich in ähnliche Klagen gegen Prominente ein, die für insolvente Plattformen wie FTX geworben hatten.
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