Monad (MON) hat ein internes KI‑System entwickelt, das Smart‑Contract‑Bugs für rund 100 $ pro Fund aufspürt und verifiziert, während das gesperrte Kapital die Marke von 400 Millionen $ überschreitet.
Wichtige Punkte:
- Das Sicherheitsteam von Monad hat ein KI‑Tool namens Bugfinder entwickelt, das Schwachstellen in Smart Contracts aufspürt und verifiziert.
- Das System trennt aggressives Scannen von unabhängiger Validierung und reduziert so die Fehlalarme, unter denen automatisierte Tools leiden.
- Der Start erfolgt, während der Total Value Locked (TVL) von Monad innerhalb von sechs Monaten nach dem Mainnet‑Launch die Marke von 400 Millionen $ überschreitet.
Monad Bugfinder zielt auf Schwachstellen
Das Sicherheitsteam der Monad‑Stiftung hat ein internes KI‑gestütztes System namens Bugfinder eingesetzt, das in etwa einem Monat entwickelt wurde, um Schwachstellen in den Ausführungs‑ und Konsens‑Clients des Netzwerks aufzuspüren.
Das Tool funktioniert weniger wie ein Chatbot, der Code überprüft, und mehr wie eine automatisierte Research‑Pipeline.
Es generiert eine große Zahl potenzieller Exploit‑Hinweise und filtert dann über Validierungsstufen Fehlalarme heraus, bevor es die Liste auf bestätigte Bugs und einen Abschlussbericht verdichtet.
Antonio Viggiano, Security Engineer bei Monad, sagte, dass jede bestätigte Schwachstelle rund 100 $ an API‑Credits kostet. Er betonte den Wert der Trennung von Entdeckung und Validierung, wodurch Agenten aggressiv scannen können und anschließend unabhängig bestätigen, ob eine Schwachstelle tatsächlich ausnutzbar ist.
Mitgründer Keone Hon lobte die Arbeit auf X und beschrieb sie als aufschlussreichen Einblick, wie das Team das Netzwerk absichert.
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Viggiano warnt vor Fehlalarmen
Der Ansatz steht für einen größeren Wandel in der Blockchain‑Sicherheit, in dem Verteidiger versuchen, mit den KI‑Tools mitzuhalten, die Angreifer inzwischen einsetzen.
Unabhängige, vom Team zitierte Forschung legt nahe, dass mehr als die Hälfte der Blockchain‑Exploits im Jahr 2025 von heutigen KI‑Agenten weitgehend autonom hätte ausgeführt werden können.
Frontier‑Modelle haben sich stark verbessert. Das Team stellte fest, dass die Ergebnisse bei einem wichtigen Benchmark für Software‑Engineering von etwa einem Drittel gelöster Aufgaben Ende 2024 auf rund 80 % Anfang 2026 gestiegen sind.
Dieser Fortschritt ist wichtig, weil Fehlalarme die zentrale Schwäche automatisierter Sicherheitstools bleiben. Viggianos Design versucht, sie zu entschärfen, indem der Scan‑Schritt von der unabhängigen Verifikation getrennt wird.
Monad‑TVL überschreitet 400 Mio. $
Die Sicherheitsinitiative fällt in eine Phase raschen Ökosystem‑Wachstums. Monad hat sein Mainnet im November 2025 gestartet und sich seitdem zu einem der am schnellsten aufkommenden Layer‑1‑Netzwerke mit Traktion entwickelt.
Der Total Value Locked hat kürzlich die Marke von 400 Millionen $ überschritten, nachdem er Wochen zuvor noch bei rund 355 Millionen $ gelegen hatte. Die Chain beansprucht einen Durchsatz von bis zu 10.000 Transaktionen pro Sekunde und hat bereits weit über 100 Millionen Transaktionen verarbeitet.
Skeptiker haben eine Lücke zwischen diesem Kapital und den geringen Gebührenerlösen des Netzwerks hervorgehoben, die im Schnitt unter 3.000 $ pro Tag liegen. Das wirft Fragen auf, ob vor allem Token‑Anreize statt organischer Nutzung die Kennzahlen treiben.
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