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Nach BlackRocks Erfolg mit 150 Mrd. $, bringt Morgan Stanley Bitcoin- und Solana-Investmentprodukte auf den Weg

Nach BlackRocks Erfolg mit 150 Mrd. $, bringt Morgan Stanley Bitcoin- und Solana-Investmentprodukte auf den Weg

Morgan Stanley ist einen weiteren Schritt in Richtung digitale Vermögenswerte gegangen und hat Anträge eingereicht, um Anlageprodukte aufzulegen, die an Bitcoin (BTC) und Solana (SOL) gekoppelt sind. Das signalisiert, dass die Wall-Street-Bank über eine rein explorative Exponierung hinausgeht und sich direkt an dem sich rasant ausweitenden Markt für Kryptowährungsfonds beteiligen will.

Regulierungsmeldungen, die am Dienstag eingereicht wurden, zeigen, dass das Institut die Schaffung eines Bitcoin Trust und eines Solana Trust beantragt hat, die jeweils dazu konzipiert sind, die zugrunde liegende Kryptowährung treuhänderisch für Anleger zu halten.

Den Unterlagen zufolge würden die geplanten Produkte von Morgan Stanley Investment Management aufgelegt und verwaltet.

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Das Solana-Produkt soll eine Staking-Komponente enthalten, die es ermöglicht, einen Teil der Bestände zur Unterstützung der Netzwerkaktivitäten der Blockchain einzusetzen und dafür Rewards zu erhalten – eine Struktur, die das wachsende institutionelle Interesse an renditeorientierten Kryptostrategien jenseits einer reinen Preisexponierung widerspiegelt.

Der Schritt markiert den bislang direktesten Einstieg von Morgan Stanley in kryptoorientierte börsengehandelte Produkte, rund zwei Jahre nachdem US-gelistete Krypto-ETFs nach Genehmigungen der Aufsichtsbehörden Anfang 2024 in den Mainstream vorgedrungen sind.

Traditionsfinanzhäuser treiben Krypto-Offensive voran

Die Anträge von Morgan Stanley kommen zu einem Zeitpunkt, an dem etablierte Finanzinstitute ihre Fähigkeiten im Bereich digitaler Vermögenswerte weiter ausbauen.

Häuser wie Goldman Sachs, JPMorgan Chase und Citigroup haben ihre institutionellen Kryptoaktivitäten allesamt verstärkt, Handelsdesks aufgebaut und blockchainbasierte Verwahr-, Abwicklungs- und Tokenisierungsdienste getestet.

Laut Daten von Bloomberg sind inzwischen mehr als einhundertfünfzig Milliarden US-Dollar in rund einhundertdreißig kryptobezogene Fonds in den Vereinigten Staaten investiert.

Der Großteil dieser Vermögenswerte ist in Bitcoin-fokussierten Produkten gebündelt, von denen viele im Januar 2024 aufgelegt wurden und rasch erhebliche Zuflüsse verzeichneten.

Marktteilnehmer berichten, dass Emittenten mit integrierten Beratungsplattformen zunehmend unter Druck geraten, Kryptoexponierung anzubieten, da die Kundennachfrage immer schwerer zu ignorieren ist.

Todd Sohn, leitender ETF-Stratege bei Strategas Securities, erklärte, die Ausweitung spiegle eine breitere Akzeptanz von Krypto in traditionellen Portfolios wider. Er verglich dies mit jüngsten Entscheidungen von Unternehmen wie Vanguard und Bank of America, begrenzte Kryptoallokationen zuzulassen.

Er merkte an, dass völlig neue Anlageklassen nur selten in das ETF-Ökosystem Einzug halten, was das Tempo der institutionellen Übernahme besonders bemerkenswert mache.

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Bitcoin führt, während Altcoin-Fonds Gegenwind spüren

Bitcoin bleibt die dominierende Kraft im Markt für Kryptofonds.

Mehr als zehn reine Bitcoin-Anlageprodukte sind bereits in den USA gelistet, ergänzt um eine geringere Anzahl von Solana-basierten Angeboten, die an die nach Marktkapitalisierung sechstgrößte Digitalwährung gekoppelt sind.

Während Flaggschiff-Bitcoin-Fonds wie der IBIT von BlackRock Milliarden von Dollar angezogen haben, ist die Nachfrage nach spezialisierteren Produkten, die an kleinere oder weniger etablierte Token gebunden sind, uneinheitlich.

Viele Nischen-Kryptofonds hatten Schwierigkeiten, trotz der allgemeinen Marktbegeisterung nennenswerte Zuflüsse zu generieren.

Morgan Stanley selbst ist im ETF-Geschäft bislang ein vergleichsweise kleiner Akteur.

Daten von Bloomberg Intelligence zeigen, dass das Unternehmen nicht zu den zehn größten ETF-Emittenten nach verwaltetem Vermögen gehört und hinter neueren Anbietern wie Neos Investments zurückliegt, die 2022 gestartet sind.

Das bestehende ETF-Produktangebot der Bank konzentrierte sich historisch vor allem auf traditionelle Aktien- und Anleihestrategien.

Eine breitere Krypto-Strategie nimmt Gestalt an

Trotz seiner bescheidenen ETF-Präsenz legt Morgan Stanley schrittweise das Fundament für eine größere Rolle im Bereich digitaler Vermögenswerte.

Im September des vergangenen Jahres war Morgan Stanley eine Partnerschaft mit einem Krypto-Infrastruktur-Anbieter eingegangen, um E*Trade-Kunden ab 2026 den Handel mit großen Token zu ermöglichen.

Die Bank hat zudem die Auflegung einer dedizierten Krypto-Asset-Allokationsstrategie geprüft und bewertet breitere Einsatzmöglichkeiten der Tokenisierung über verschiedene Finanzprodukte hinweg.

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