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Oberster US-Gerichtshof kippt weitreichende Trump-Zölle in historischem 6:3-Urteil, 150 Mrd. $ an Rückerstattungen drohen

Oberster US-Gerichtshof kippt weitreichende Trump-Zölle in historischem 6:3-Urteil, 150 Mrd. $ an Rückerstattungen drohen

In einer wegweisenden Entscheidung, die exekutive Übergriffe in der Handelspolitik stark einschränkt, entschied der Supreme Court am Freitag mit 6:3 Stimmen, dass die weitreichenden Donald Trump’schen global tariffs are illegal.

Was passiert ist

Das höchste Gericht stellte fest, dass die Regierung ihre gesetzliche Befugnis überschritten hat, als sie den International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) von 1977 nutzte, um den Kongress zu umgehen und einseitig Steuern auf ausländische Importe zu erheben.

Dieses Urteil stürzt faktisch eine zentrale Säule der „Make America Wealthy Again“-Handelsagenda der Regierung und stellt die bedeutendste juristische Niederlage von Präsident Trumps zweiter Amtszeit dar.

In der Mehrheitsbegründung stellte Oberster Richter John Roberts klar, dass der Präsident zwar weitreichende Notstandsbefugnisse besitzt, diese sich jedoch nicht auf eine unbegrenzte, einseitige Verhängung von Zöllen ohne spezifische und eindeutige Ermächtigung durch den Kongress erstrecken.

Der Gerichtshof bestätigte Entscheidungen nachgeordneter Instanzen, wonach das Gesetz von 1977, das ursprünglich zur Regulierung von Transaktionen in Krisenzeiten gedacht war, niemals als dauerhaftes Instrument zur Einnahmenerzielung oder als Ersatz für die Steuerhoheit des Kongresses dienen sollte.

Potenzielle Haftung von 150 Milliarden Dollar

Richterin Sonia Sotomayor betonte in Übereinstimmung mit der Skepsis der Mehrheit, dass die Macht zu regulieren nicht die Macht zu besteuern sei, und bekräftigte, dass die Verfassung die „Budgethoheit“ ausschließlich der Legislative zuweist.

Die US-Regierung sieht sich nun mit einer potenziellen Haftung von mehr als 150 Milliarden Dollar an Zöllen konfrontiert, die seit Anfang 2025 aufgrund der illegalen Anordnungen erhoben wurden.

Während das Urteil langfristig die Kosten für Verbraucher senken könnte, indem es die „Tarifsteuer“ aus den Lieferketten entfernt, ist die unmittelbare Folge eine Phase intensiver Unsicherheit für Unternehmen, die ihre Preismodelle und Lagerstrategien bereits an die Zölle angepasst hatten.

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Der Verfahrensweg zu 150 Milliarden Dollar an Rückerstattungen

Für die Tausenden von Unternehmen, die diese Gelder zurückfordern wollen, dürfte der Weg zur Rückerstattung komplex und stark verfahrensorientiert sein – und nicht automatisch erfolgen.

Rechtsexperten weisen darauf hin, dass die Fristen für Anträge je nach Status der Importvorgänge variieren. Wirtschaftsbeteiligte, deren Einfuhren „unliquidated“ sind, also innerhalb der letzten 314 Tage abgefertigt wurden, können möglicherweise sofortige Abhilfe durch administrative Berichtigungen suchen.

Für „liquidated“ Einfuhren hingegen, bei denen die Zölle bereits endgültig festgesetzt wurden, haben Unternehmen in der Regel ein strenges 180-Tage-Fenster ab dem Datum der Entscheidung des Supreme Court, um formelle Einsprüche beim U.S. Customs and Border Protection (CBP) einzulegen.

Fristen für Anträge und Dokumentationsanforderungen

Viele große Einzelhändler und kleine Importeure haben bereits „Schutzklagen“ beim U.S. Court of International Trade eingereicht, um ihre Rechte zu wahren; diese Verfahren dürften das zentrale Instrument sein, um individuelle Entscheidungen zu erlangen.

Trotz des Urteils behält das Weiße Haus weiterhin Befugnisse nach anderen speziellen Handelsgesetzen, etwa Section 232 für nationale Sicherheit oder Section 301 für unfaire Handelspraktiken.

Diese alternativen Wege erfordern jedoch gründlichere Untersuchungen und sind in ihrem Umfang enger gefasst, sodass die Regierung nicht ohne Weiteres oder kurzfristig dieselben globalen tariffs struck down today. erneut einführen kann.

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