Pi Networks (PI) nativer Token fiel am 11. Februar auf ein neues Allzeittief von 0,132 $, was einen Rückgang von 95,6 % gegenüber seinem knapp unter 3 $ liegenden Höchststand vor weniger als einem Jahr bedeutet. On-Chain-Daten von PiScan zeigen, dass massive Token-Entsperrungen in den nächsten drei Tagen Dutzende Millionen zusätzlicher Coins abladen könnten – in einem Markt, der ohnehin bereits stark unter Druck steht.
Was passiert ist: Rekord-Token-Entsperrungen
Eine breite Marktkorrektur in den vergangenen 12 Stunden hat PI nach unten gezogen und auf seinen bisher niedrigsten Kurs gedrückt. Der Token befindet sich seit dem Handel in der Nähe von 3 $ in einem anhaltenden Abwärtstrend, und die jüngste Abwärtsbewegung bestätigte ein Muster, das nahezu seinen gesamten Wert ausgelöscht hat.
Was die Lage noch prekärer macht, ist der bevorstehende Entsperrungsplan. PiScan, eine auf Transparenz ausgerichtete Tracking-Seite für das Projekt, zeigt, dass die durchschnittliche tägliche Token-Freigabe im kommenden Monat bei rund 8,5 Millionen PI liegt – fast doppelt so viel wie das Tempo von 4–5 Millionen vor nur zwei Monaten.
Doch drei Tage stechen besonders hervor. Am 12. Februar sollen rund 18,9 Millionen Token freigegeben werden, gefolgt von 23,6 Millionen am 13. Februar – einem Rekordwert für einen einzelnen Tag – und 16,9 Millionen am 14. Februar.
Sobald sie entsperrt sind, können die Token frei gehandelt werden. Das garantiert zwar keinen sofortigen Verkauf, erhöht jedoch die Wahrscheinlichkeit eines verstärkten Drucks, angesichts des allgemeinen Marktrückgangs und der wachsenden Kritik am Team von Pi Network.
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Warum das wichtig ist: Risiko von Verkaufsdruck
Das schiere Ausmaß der bevorstehenden Entsperrungen stellt ein echtes Problem dar. Fast 60 Millionen Token innerhalb von drei Tagen in einen Markt zu entlassen, der bereits von Angst, Unsicherheit und Zweifel belastet ist, könnte den Rückgang beschleunigen.
Der Entsperrungsplan macht auch eine strukturelle Sorge deutlich.
Inhaber gesperrter Token, die zusehen mussten, wie PI mehr als 95 % seines Werts verloren hat, stehen nun vor einer einfachen Entscheidung, sobald ihre Bestände liquide werden – und der Anreiz, zu jedem verfügbaren Preis zu verkaufen, wächst, je schlechter das Chartbild aussieht.
Zunehmender FUD rund um das Projekt und seine Führungsebene fügt eine weitere Risikoschicht hinzu. Da kein klarer Boden in Sicht ist, könnten die nächsten 72 Stunden entscheidend dafür sein, ob sich PI stabilisiert oder seinen Abwärtstrend fortsetzt.
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