Transaktionen auf Prognosemärkten überstiegen im März 2026 die Marke von 192 Millionen und setzten damit einen neuen Allzeitrekord, während die monatlichen Nutzer im Jahresvergleich um 118 % zunahmen und das nominale Handelsvolumen nahe an 23,89 Milliarden US‑Dollar lag, wie aus von Dune erfassten Daten hervorgeht.
Rekorde auf Prognosemärkten
Dieser Meilenstein spiegelt einen Sektor wider, der weit über seine Anfänge als Nischenexperiment hinausgewachsen ist. Die monatlich aktiven Nutzer erreichten 865.411, gegenüber 396.642 im März 2025.
Das nominale Volumen stieg im Vergleich zum gleichen Monat des Vorjahres um rund 1.107 %. Dennoch bleibt der März‑Wert etwa 10,7 % unter dem Allzeithoch von 26,7 Milliarden US‑Dollar aus dem Januar.
Auf Polymarket entfiel der größte Anteil des wöchentlichen Volumens auf Sport, Krypto und Politik. Bei Kalshi überholte die Kategorie „Exotics“ Ende Februar laut Dune‑Daten erstmals Politik und stieg damit in die Top drei der Kategorien nach wöchentlichem Volumen auf.
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Muster im Einzelhandelshandel
Verhaltensdaten deuten auf einen strukturellen Wandel in der Nutzung dieser Plattformen hin. Auf Polymarket handeln mehr als 57 % der Nutzer mit weniger als 100 US‑Dollar pro Position.
Der durchschnittlich aktive Teilnehmer führt rund 25 Trades pro Tag aus. Diese Frequenz ähnelt Mustern aus dem Aktienhandel von Privatanlegern und weniger dem klassischen Wetten.
Regulatorischer Druck
Trotz des rasanten Wachstums stehen Prognosemärkte unter zunehmender Beobachtung durch Gesetzgeber.
Allein im März wurden mehrere Gesetzesentwürfe eingebracht, die Themen von Insiderhandel bis hin zu Verboten von kriegsbezogenen Kontrakten ins Visier nehmen.
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