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Shiba Inu macht Bridge-Exploit-Schulden zu handelbaren NFT-Forderungen

Shiba Inu macht Bridge-Exploit-Schulden zu handelbaren NFT-Forderungen

Shiba Inu (SHIB) hat sein „SOU: Shib Owes You“-Recovery-System gestartet – ein Live-On-Chain-Claims-Framework auf Ethereum (ETH), das Entschädigungsansprüche von Nutzern, die vom letztjährigen Shibarium-Bridge-Exploit betroffen waren, in übertragbare NFTs mit sichtbaren Guthaben, Auszahlungsmechanismen und Handelsoptionen auf dem Sekundärmarkt umwandelt.

Was passiert ist: SOU-Ansprüche gehen live

Das System, das über X vom offiziellen Shiba-Inu-Account angekündigt wurde, erlaubt betroffenen Nutzern, NFTs auf shib.io/sou zu beanspruchen. „SOU ist live“, heißt es in dem Beitrag, der es als „ein On-Chain-NFT beschreibt, das als Good-Faith-Bemühung entwickelt wurde, um betroffene Nutzer mit Auszahlungen, Spenden und gelegentlichen Rewards zu unterstützen.“

Das Konzept wurde erstmals in einem Schreiben vom 29. Dezember 2025 vom Shibarium-Entwickler Kaal Dhairya umrissen, der es als überprüfbare Aufzeichnung „genau dessen, was das Ökosystem jedem betroffenen Nutzer schuldet“, beschrieb. Damals betonte Dhairya, dass es „noch nicht live“ sei, und warnte die Nutzer, sie sollten sich vor Betrügern „in Acht nehmen“.

Im Rahmen des Systems weist jeder Anspruch zwei Guthaben aus: „Original Principal“, eine unveränderliche Aufzeichnung der Verluste eines Nutzers, und „Current Principal“, das sich verringert, wenn Auszahlungen erfolgen.

Die Projektdokumentation zieht eine Unterscheidung zwischen „Payout“, das den Principal als Entschädigung reduziert, und „Reward“, das additiv ist und den geschuldeten Saldo nicht verändert.

Ansprüche können zusammengeführt, aufgeteilt, zwischen Wallets übertragen oder auf Marktplätzen verkauft werden – wodurch effektiv ein Sekundärmarkt für rabattierte Recovery-Claims entsteht.

Ein Finanzierungsmodell leitet Einnahmen aus dem Ökosystem und Community-Spenden in einen gemeinsamen Pool, wobei Spenden anteilig auf die betroffenen Ansprüche angewendet werden.

Das System folgt auf den Shibarium-Bridge-Vorfall im September 2025, bei dem laut einem eigenen Sicherheitsupdate von Shib „unauthorized validator signing power“ genutzt wurde, um einen bösartigen Exit über die PoS-Bridge durchzusetzen und Abhebungen mehrerer Assets zu ermöglichen.

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Warum es wichtig ist: On-Chain-Verantwortlichkeit

Das SOU-Framework ersetzt einen typischerweise privaten, Off-Chain-Entschädigungsprozess durch ein öffentlich prüfbares Ledger, das von Smart Contracts durchgesetzt wird. „SOU (Shib Owes You) ist mehr als nur ein Name; es ist ein Versprechen“, heißt es in der Dokumentation des Projekts, die es als das „Engagement des Ökosystems beschreibt, Nutzer durch ein transparentes, geprüftes und On-Chain-basiertes Recovery-System wieder vollständig zu stellen.“

Das System umfasst außerdem Echtzeit-Aktivitätsbenachrichtigungen, die die Community jedes Mal informieren, wenn eine Spende eingeht oder eine Auszahlung erfolgt.

Indem Ansprüche handelbar gemacht werden, bietet das Projekt eine Liquiditätsoption für Nutzer, die nicht auf den Abschluss der Recovery-Flows warten wollen – ein Design, das einen Präzedenzfall dafür schaffen könnte, wie Krypto-Projekte Entschädigungen nach Exploits handhaben.

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