Solana ebnet Weg für bis zu 14‑fach höhere tägliche Token-Burns nach erster Abstimmung

A proposed fee overhaul moves closer to raising Solana’s daily token burn nearly 14-fold (Image: Shutterstock)
A proposed fee overhaul moves closer to raising Solana’s daily token burn nearly 14-fold (Image: Shutterstock)

Solana (SOL) rückt einer spürbaren Angebotswende näher: Eine Gebührenreform hat die erste Abstimmungsrunde überstanden und könnte die täglichen Token-Burns nahezu ver‑14‑fachen.

Wichtigste Punkte:

  • Der Vorschlag könnte die täglichen SOL-Burns von derzeit rund 650 auf bis zu 9.000 anheben.
  • Vor der finalen Governance-Abstimmung ist die Unterstützung von 15 % des aktiven Stakes nötig.
  • Zusammengenommen könnten die Maßnahmen den Umlauf bis 2032 um 36,9 Mio. SOL senken.

Abstimmung über Solanas Burn-Modell

Der Vorschlag zu sogenannten Resource- und Inclusion-Gebühren ist am 4. August in die Unterstützungsphase vorge­rückt. In dieser Stufe müssen mindestens 15 % des aktiven Stakes zustimmen, bevor es zu einer vollständigen Governance-Abstimmung kommt. Das aktuelle Votum ist damit noch nicht endgültig.

Nach dem Plan könnten die geschätzten täglichen Burns von derzeit etwa 650 SOL auf 7.500 bis 9.000 SOL steigen. Damit würde sich vor allem die Wirkung der Netzwerknutzung auf das Angebot verändern – die laufende Token-Emission Solanas bliebe jedoch bestehen.

Analysten haben parallel einen separaten Vorschlag zur beschleunigten Disinflation bewertet. Dieser könnte die prognostizierten Emissionen über sechs Jahre um rund 18,9 Mio. SOL reduzieren, was zu aktuellen Kursen etwa 1,39 Mrd. US‑Dollar entspräche. Die Unterscheidung zwischen Gebühren-Burns und geringerer Neuemission ist dabei zentral.

Zusammengenommen könnten Gebühren- und Disinflationsvorschlag dazu führen, dass Solana sein geplantes Minimum bei der Inflationsrate bereits in rund 2,8 Jahren statt in 5,7 Jahren erreicht. Die Angebotsbremse würde damit deutlich vor 2032 greifen.

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Ausblick für das SOL-Angebot

Marktschätzungen zufolge könnte ein täglicher Burn von 9.000 SOL in Kombination mit geringerer Emission dazu führen, dass bis 2032 rund 36,9 Mio. SOL weniger im Umlauf sind als im aktuellen Basisszenario. Maßgeblich bleibt jedoch die Nachfrage: Einige Analysten sehen bei Zustimmung Potenzial für einen Anlauf auf 100 US‑Dollar im vierten Quartal, doch die Angebotsprognosen berücksichtigen weder veränderte Nachfrage noch das gesamtmarktliche Umfeld.

Unter sonst gleichen Bedingungen errechneten Analysten, dass ein kleineres Angebot den impliziten Wert je SOL um etwa 5,3 % anheben könnte. In einem Szenario mit 27.000 SOL täglichem Burn würde dieser Effekt auf etwa 11,7 % steigen.

Legt man Solanas früheres Rekordhoch als Referenz an, könnte der Angebotseffekt den Kurs theoretisch um rund 32 US‑Dollar je Token erhöhen – vorausgesetzt, die Nachfrage bliebe unverändert. Diese Annahme macht die Berechnungen eher illustrativ als prognostisch belastbar.

Historisch ist Solanas Inflationsplan darauf ausgelegt, die jährliche Emission schrittweise in Richtung einer Untergrenze von 1,5 % zu senken. Gebühren-Burns spielten bislang eine eher untergeordnete Rolle gegenüber den rund 65.500 SOL, die laut der Analyse täglich neu ausgegeben werden. Die aktuellen Vorschläge würden diesen Anpassungsprozess deutlich beschleunigen.

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Mehjabeen Arsiwala

Mehjabeen Arsiwala ist Journalistin und berichtet über Krypto-Nachrichten, DeFi, Börsen, Trading und Marktanalysen. In den vergangenen drei Jahren hat sie sich auf die Trends und Narrative konzentriert, die die Märkte für digitale Vermögenswerte prägen – von Kursbewegungen und Prognosen bis hin zu Entwicklungen an Börsen und On-Chain-Signalen. Sie ist auf klare Berichterstattung spezialisiert, die den Leserinnen und Lesern hilft zu verstehen, was am Markt geschieht und warum es wichtig ist.

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