SpaceX-Kritiker sagen, das IPO könne neue Käufer zu Exit-Liquidität machen, doch das Filing und die Sperrfristen zeigen, dass Insider-Verkäufe weiterhin begrenzt sind.
Wichtige Punkte:
- Das IPO verkaufte neu ausgegebene Aktien, nicht Aktien von bestehenden Anteilseignern.
- Insider und Großinvestoren unterliegen weiterhin gestaffelten Sperrfristen, bevor sie verkaufen können.
- Die Retail-Nachfrage wurde reduziert, während institutionelle Käufer große Zuteilungen erhielten.
SpaceX-Sperrfrist
SpaceX nahm durch den Verkauf von 555,6 Millionen neuen Class-A-Aktien rund 75 Milliarden Dollar ein. Das Angebot umfasste keine Aktien von bestehenden Anteilseignern, sodass der Erlös an das Unternehmen ging und nicht an Insider, die einen sofortigen Exit suchten.
Laut Filing soll ein Großteil des Geldes den KI-Ausbau von SpaceX finanzieren, während Elon Musk und bestimmte Großinvestoren einer 366-tägigen Sperrfrist zugestimmt haben. Auch Mitarbeiter sind eingeschränkt, denn die Anteile von Beschäftigten der unteren Ebenen bleiben bis zum ersten Freigabefenster nach den Ergebnissen des zweiten Quartals gesperrt.
Das Argument der Exit-Liquidität gewinnt an Gewicht, wenn der spätere Freigabeplan berücksichtigt wird. Alphabet hält über Google nach der Verwässerung seines früheren 6,11%-Anteils durch die xAI-Fusion immer noch etwa 5% an SpaceX, während frühe Venture-Investoren ebenfalls Gründe haben, Kapital zurückzuführen.
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SpaceX-Käufer
Space Capital-Gründer Chad Anderson sagte gegenüber Fortune: „Wir sind seit fast zehn Jahren investiert, es gehört zu unserem Geschäft, Kapital an Investoren zurückzuführen.“ Dieses Zitat macht deutlich, warum Verkaufsdruck real ist, auch wenn er nicht sofort einsetzt.
Der Zeitplan erlaubt nach den Ergebnissen des zweiten Quartals, voraussichtlich zwischen Mitte Juli und September, die Freigabe von bis zu 20% der berechtigten Insider-Aktien. Weitere 10% können freigegeben werden, wenn SPCX an fünf von zehn Handelstagen 30% über dem Ausgabepreis notiert, gefolgt von fünf Tranchen zu je 7%.
Privatanleger wurden nicht mit unerwünschten Aktien überladen. Sie gaben Orders über mehr als 100 Milliarden Dollar auf, doch SpaceX kürzte ihre Zuteilung auf den niedrigen 20%-Bereich statt der geplanten 30%, da die institutionelle Nachfrage zunahm.
BlackRock orderte mindestens 5 Milliarden Dollar, während Staatsfonds jeweils Zuteilungen von mehr als 1 Milliarde Dollar erhielten. Der bessere Vergleich ist Facebook im Jahr 2012, als gestaffelte Sperrfrist-Freigaben die Aktie dennoch 40% unter den Ausgabepreis drückten und zeigten, dass geplantes Angebot selbst bei starker Nachfrage Druck auf IPOs ausüben kann.
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