SpaceX bereitet den größten Börsengang der Geschichte vor, mit einer erwarteten Nasdaq-Notierung am 12. Juni, was Anleger nach Wegen suchen lässt, sich zu beteiligen.
Wichtige Punkte:
- SpaceX peilt ein Nasdaq-Debüt am 12. Juni unter dem Ticker SPCX an, die Preisfestsetzung erfolgt einen Tag zuvor.
- Das Angebot könnte rund 75 Milliarden US‑Dollar bei einer Bewertung von 1,75 Billionen US‑Dollar einwerben – der größte IPO aller Zeiten.
- AST SpaceMobile und Rocket Lab bieten Anlegern bereits vor der Notierung börsennotierten Zugang zur Weltraumwirtschaft.
SpaceX-IPO zielt auf Rekordemission von 75 Mrd. US‑Dollar
Das Unternehmen hat eine geänderte Anmeldung bei den Aufsichtsbehörden filed und wird an der Nasdaq unter dem Ticker SPCX gelistet. Die Preisfestsetzung ist für den 11. Juni geplant, der Handel beginnt einen Tag später. Das Angebot aims darauf ab, etwa 75 Milliarden US‑Dollar bei einer Bewertung von 1,75 Billionen US‑Dollar aufzunehmen – der größte derartige Deal aller Zeiten, wobei einige Analysten prognostizieren, dass der Wert sich in Richtung 2 Billionen bewegen könnte.
Elon Musk plant, durch eine Dual‑Class‑Struktur die vollständige Stimmrechtskontrolle zu behalten, und er wird im Rahmen des Angebots keine einzige Aktie verkaufen.
Die meisten Anleger können SpaceX‑Aktien heute nicht direkt kaufen. Diese Lücke lenkt die Aufmerksamkeit auf börsennotierte Unternehmen aus der Weltraumwirtschaft, wobei zwei Namen derzeit das meiste Interesse draw auf sich ziehen.
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AST SpaceMobile und Rocket Lab rücken in den Fokus
AST SpaceMobile baut einen Direct‑to‑Device‑Satellitendienst auf, der gewöhnliche Mobiltelefone direkt mit Satelliten verbindet, anstatt herkömmliche Breitband‑Hardware zu verkaufen. Der Ansatz ist wichtig, weil Starlink Satellitenkonnektivität zu einem Anlagethema gemacht hat.
Allein Starlink erwirtschaftete im vergangenen Jahr rund 11,4 Milliarden US‑Dollar Umsatz und machte das Segment zu einer vielbeachteten Wette. Anleger suchen nun nach vergleichbaren börsennotierten Engagements, die sie bereits heute erwerben können.
Die Aktie traded zuletzt nahe 113 US‑Dollar, und der Rückgang verweist auf Zweifel daran, wie schnell das Unternehmen Satelliten in die Umlaufbahn bringen kann. Dennoch weist der Konzern eine Marktkapitalisierung von rund 44 Milliarden US‑Dollar und einen beträchtlichen Barmittelbestand zur Finanzierung des Satellitenausbaus auf.
Rocket Lab bietet einen anderen Zugang über Startdienste und Weltraumsysteme. Das Unternehmen posted im ersten Quartal Erlöse von 200,3 Millionen US‑Dollar, ein Plus von 63,5 % gegenüber dem Vorjahr, sowie einen Rekord‑Auftragsbestand von 2,2 Milliarden US‑Dollar, was auf eine starke Nachfrage hinweist. Dennoch wurde ein Verlust von sieben US‑Cent je Aktie ausgewiesen, womit die Profitabilität die zentrale offene Frage für vorsichtige Anleger bleibt.
Warum die SpaceX‑Notierung die Märkte bewegt
Ein so großes Debüt könnte die Stimmung bei Weltraumaktien und verwandten börsengehandelten Fonds heben, gleichzeitig aber auch Kapital aus kleineren Werten abziehen, die Marktliquidität belasten und jüngste Rallyes überlagern. Vorerst bieten beide Aktien Anlegern eine Möglichkeit, auf den Sektor zu setzen, bevor die Notierung erfolgt.
SpaceX hat das Jahr im Wettlauf zu diesem Moment verbracht, zunächst im April vertraulich eingereicht und den Zeitplan dann um mehrere Wochen vorgezogen. Die Zahl der Starlink‑Abonnenten überschritt in dieser Zeit 10 Millionen, was die Argumente für die hohe Bewertung untermauert. Frühere Berichte brachten das Unternehmen zudem mit einer Fusion mit Musks xAI und einer stärkeren Ausrichtung auf künstliche Intelligenz und Rechenleistung in Verbindung.
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