SpaceXAI und Cursor planen, ihr erstes gemeinsam entwickeltes Modell für künstliche Intelligenz bereits am Mittwoch zu veröffentlichen – nur wenige Wochen, nachdem SpaceX den Schritt zum Kauf des Code-Editors für 60 Milliarden Dollar gemacht hat.
Wichtige Punkte:
- Der Start wurde Anfang dieser Woche verschoben, damit Ingenieure die Effizienz des Modells verbessern konnten.
- Interne Tests vergleichen das System mit Claude Opus 4.8 von Anthropic und GPT 5.5 von OpenAI.
- SpaceX stimmte im Juni zu, Cursor in einem All-Stock-Deal für 60 Milliarden Dollar zu übernehmen.
Start des SpaceXAI-Cursor-Modells
Die Unternehmen hatten geplant, das Modell bereits Anfang dieser Woche auszuliefern, verschoben den Start jedoch, um seine Effizienz zu verbessern, wie ein an die Belegschaft versandtes Memo zeigt. Interne Bewertungen messen das System an Anthropics Claude Opus 4.8 und OpenAIs GPT 5.5, zwei der derzeit stärksten Modelle auf dem Markt.
Die Veröffentlichung wäre das erste Produkt, das aus der noch ausstehenden Übernahme von Cursor hervorgeht, dem schnell wachsenden KI-Code-Editor. SpaceX vereinbarte im Juni den Kauf des Start-ups in einem reinen Aktiendeal; der Abschluss der Transaktion wird im dritten Quartal erwartet. Das Modell soll sowohl in Cursor als auch in Grok Build, der Entwicklerplattform des Unternehmens, ausgeliefert werden.
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Grok‑4.5-Benchmark-Behauptungen
Elon Musk postete am 28. Juni, dass Grok 4.5, ein unveröffentlichtes Modell, das auf der V9‑Basis mit 1,5 Billionen Parametern aufbaut, in den privaten Beta-Test bei SpaceX und Tesla gestartet sei. Er sagte, frühe Bewertungen hätten eine Leistung nahe der, möglicherweise sogar über der Opus‑Stufe von Anthropic gezeigt, wobei Cursor-Daten über zusätzliches Training in das Modell eingeflossen seien.
Diese Behauptungen sind bislang nicht verifiziert.
Kein unabhängiger Benchmark hat Grok 4.5 bewertet, und der einzige öffentliche Beleg für den Vergleich ist bisher Musks eigener Post. Cursor‑Gründer Michael Truell beschrieb ein von Cursor gebautes Modell im vergangenen Monat als die nächste Phase des Unternehmens. Er sagte damals, das System werde mit Spitzenmodellen von Anthropic und OpenAI konkurrieren.
Reaktion der SpaceX-Aktie
Die Aktien von SpaceX schlossen am Dienstag 7 % im Minus, nachdem das Unternehmen die Regulierungsbehörden um die Erlaubnis gebeten hatte, bis zu 100.000 Starlink-Satelliten der dritten Generation zu starten. Die Aktie legte im nachbörslichen Handel um 2 % leicht zu, und einige Privatanleger bezeichneten die bevorstehende Modellveröffentlichung als echten Katalysator für die Papiere, die seit dem Börsengang im Juni 7 % gefallen sind.
Der erwartete Start krönt eine rasche Konsolidierung, die Anfang dieses Jahres begann. SpaceX integrierte xAI, benannte die Einheit in SpaceXAI um und kündigte dann am 16. Juni den Kauf von Cursor an. Das Unternehmen bestätigte damals, dass die beiden Teams bereits seit Monaten ein Modell gemeinsam auf seinem Colossus‑Supercomputer trainierten.
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