SpaceXAI hat am Mittwoch Grok 4.6 vorgestellt. Das Modell erzielte 61 Punkte im Artificial Analysis Intelligence Index und liegt damit auf Augenhöhe mit OpenAI’s GPT-5.6 Sol im höchsten Reasoning-Modus.
Die wichtigsten Punkte:
- Grok 4.6 erreichte 61 Punkte im Artificial Analysis Intelligence Index, fünf Zähler mehr als Grok 4.5.
- Ausgeliefert wird das Modell über Cursor, Grok Build, die eigene API, OpenRouter, Vercel und Cloudflare – zu 2 US-Dollar je eine Million Input-Token.
- Die SpaceX-Aktie kletterte am Mittwoch wieder über ihren IPO-Preis von 135 US-Dollar.
Grok 4.6: Benchmarks und API-Preise
Das Unternehmen positioniert Grok 4.6 für langlebige Agenten, Softwareentwicklung und wissensintensive Arbeit. Der neue Stand soll Aufgaben über viele Einzelschritte hinweg konsistent verfolgen, eigene Ergebnisse systematisch prüfen und erste visuelle Layouts deutlich schneller entwerfen. Zudem kann das Modell sich durch bislang unbekannte Codebasen arbeiten, ohne vorab trainierten Kontext zu benötigen.
Mit 61 Punkten liegt Grok 4.6 nur einen Zähler hinter Anthropic’s Claude Fable 5 Max.
SpaceXAI führt den Sprung auf ein längeres ergänzendes Trainingsfenster zurück – mit Fokus auf logisches Schlussfolgern und hochwertige Engineering-Inhalte – sowie auf erweitertes Reinforcement Learning in den Bereichen Programmierung, Kernel-Optimierung, Webentwicklung und CAD-Anwendungen. Ausgerollt wird das Modell über Cursor, Grok Build, die firmeneigene API, OpenRouter, Vercel und Cloudflare.
Grok 4.5 hatte bei seinem Start im Juli 56 Punkte auf demselben Index erzielt. Unternehmensangaben zufolge verbessert Grok 4.6 diesen Vorgänger in allen gelisteten Benchmarks. Die Konditionen bleiben unverändert bei 2 US-Dollar je eine Million Input-Token und 6 US-Dollar je eine Million Output-Token. Eine schnellere Stufe kostet den doppelten Preis. Nutzer von Cursor und Grok Build erhalten in der ersten Woche nach Launch auf beiden Plattformen ein verdoppeltes Inklusivvolumen.
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Morgan Stanley und Musk zu SpaceX-AI-Umsätzen
Die SpaceX-Aktie ist am Mittwoch um rund 7 % gestiegen und schloss bei 142,62 US-Dollar. Damit notieren die Papiere wieder über dem IPO-Preis von 135 US-Dollar, den das Unternehmen im Juni festgelegt hatte. Elon Musk hatte den Beschäftigten in einer Mitarbeiterversammlung am Dienstag angekündigt, dass die AI-Umsätze im September sämtliche übrigen Erlösquellen von SpaceX überholen und ihren Vorsprung im vierten Quartal weiter ausbauen dürften.
Morgan Stanley-Analyst Adam Jonas hat seine Einstufung „Overweight“ und das Kursziel von 300 US-Dollar in dieser Woche bestätigt und gehört damit weiter zu den optimistischeren Stimmen an der Wall Street.
Er schreibt, dass viele Investoren die AI-Sparte außerhalb des Neocloud-Geschäfts noch nicht einpreisen und sich daraus Spielraum für eine Neubewertung ergebe. Morgan Stanley erwartet für Cursor jährliche wiederkehrende Erlöse von knapp 8 Milliarden US-Dollar bis Jahresende und rund 33 Milliarden US-Dollar bis 2030.
Kursausschläge seit dem IPO im Juni
SPCX startete am 12. Juni mit 135 US-Dollar in den Handel, erreichte am 16. Juni ein Zwischenhoch von 201,80 US-Dollar und verlor anschließend vor Ablauf der ersten Lock-up-Periode für Insider mehr als 30 % gegenüber diesem Rekordstand. Die befürchtete Verkaufswelle blieb jedoch aus, und die Aktie erholte sich binnen weniger Tage.
Ein zweites Lock-up-Fenster öffnet sich am 20. August. SpaceXAI hat über den Sommer einen dichten Fahrplan abgearbeitet: den Abschluss der Cursor-Übernahme im Juni, den Start von Grok 4.5 im Juli und den Launch von Grok Bot am Dienstag. Musk hat angekündigt, dass Grok 4.7 – ein größeres Modell mit 2,1 Billionen Parametern – in wenigen Wochen folgen soll, Grok 5 ist noch vor Jahresende vorgesehen.
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