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Südkoreanische Staatsanwälte verlieren 47 Mio. $ an sichergestelltem Bitcoin durch Phishing-Angriff

Südkoreanische Staatsanwälte verlieren 47 Mio. $ an sichergestelltem Bitcoin durch Phishing-Angriff

Südkoreanische Staatsanwälte haben festgestellt, dass etwa 47 Millionen US‑Dollar in Bitcoin (BTC), die sie im Rahmen einer strafrechtlichen Ermittlung beschlagnahmt und verwahrt hatten, nicht mehr zugänglich sind. Die Behörden vermuten, dass ein Phishing-Angriff die digitalen Vermögenswerte kompromittiert haben könnte, nachdem ein Mitarbeiter der Behörde eine betrügerische Website besucht hatte.

Was passiert ist: Beschlagnahmte Krypto verschwindet

Die Staatsanwaltschaft des Bezirks Gwangju deckte den Verlust während einer routinemäßigen internen Prüfung beschlagnahmter Finanzwerte auf. Dazu gehört die Überprüfung von Passwörtern und Zugangsdaten, die auf Wechseldatenträgern wie USB‑Sticks gespeichert sind.

Ein Vertreter der Staatsanwaltschaft sagte gegenüber lokalen Medien, dass die BTC kompromittiert worden sein könnten, nachdem jemand während der Prüfung versehentlich auf eine gefälschte Website zugegriffen hatte.

The Chosun Daily berichtete, dass rund 70 Milliarden Won in Bitcoin fehlen.

Dem Bericht zufolge könnten Wallet‑Passwörter oder Zugangsdaten nach außen gelangt sein, sodass Angreifer die beschlagnahmten Bestände leeren konnten. Die Behörden arbeiten daran, den Verbleib der Vermögenswerte nachzuverfolgen, lehnten es jedoch ab, Einzelheiten offenzulegen.

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Warum es wichtig ist: Phishing-Bedrohung bleibt bestehen

Phishing gehört weiterhin zu den am häufigsten eingesetzten Methoden, um Kryptowährungen zu stehlen. Dabei werden gefälschte Websites oder Nachrichten genutzt, die Opfer dazu bringen sollen, vertrauliche Informationen wie private Schlüssel oder Zugangsdaten einzugeben.

Anfang dieses Jahres wurden Nutzer von Ledger, dem in Frankreich ansässigen Hardware‑Wallet‑Unternehmen, nach einem Datenleck bei einem E‑Commerce‑Partner des Unternehmens Ziel eines Phishing‑Betrugs.

Betrüger versandten personalisierte E‑Mails, in denen sie eine fingierte Fusion zwischen Ledger und Trezor behaupteten und Nutzer aufforderten, ihre 24‑Wörter‑Wiederherstellungsphrase auf einer gefälschten Website einzugeben.

Im Dezember 2024 bestätigte Trust Wallet, dass etwa $7 million in cryptocurrency was stolen wurden, nachdem ein kompromittiertes Update der Browser‑Erweiterung ausgeliefert worden war. Der Vorfall betraf ausschließlich die Version 2.68 der Chrome‑Erweiterung, die am 24. Dezember veröffentlicht wurde.

Nutzer der mobilen Wallet blieben nach Angaben des Unternehmens unbeeinträchtigt. Changpeng Zhao, Gründer von Binance, dem Eigentümer von Trust Wallet, erklärte, die Wallet werde alle betroffenen Nutzer entschädigen.

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