Coinbase hat damit gedroht, die Unterstützung für die wegweisende Kryptogesetzgebung vor der Senatsabstimmung in dieser Woche zurückzuziehen, da ein sich vertiefender Streit über Stablecoin-Prämien das Gesetz vollständig zu Fall bringen könnte.
Der „Digital Asset Market Clarity Act“ steht am Mittwoch zu einer entscheidenden Überarbeitung im Bankenausschuss des Senats an.
Analysten von Bernstein warnten am Montag, das gesetzgeberische Zeitfenster sei „hier und jetzt“ – oder die Gelegenheit könnte verschwinden.
Was passiert ist
Coinbase teilte laut Bloomberg Abgeordneten mit, dass es den CLARITY Act fallen lassen könnte, falls Senatsentwürfe die Stablecoin-Prämien über reine Offenlegungspflichten hinaus einschränken.
Die Börse erwirtschaftete im Jahr 2025 rund 1,3 Milliarden US‑Dollar aus Stablecoin-Aktivitäten.
Bankenverbände wollen Prämien auf regulierte Institute beschränken und argumentieren, verzinste Konten könnten Einlagen abziehen.
Das Finanzministerium schätzte, dass eine breite Stablecoin-Adoption 6,6 Billionen US‑Dollar aus traditionellen Banken abziehen könnte.
Der Streit geht auf den GENIUS Act vom Juli 2025 zurück, der Emittenten zwar verbot, direkt Renditen zu zahlen, Plattformen jedoch erlaubte, Prämien anzubieten.
Börsen bieten derzeit jährliche Erträge von 2–4 % auf Stablecoin-Guthaben.
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Warum das wichtig ist
Der Stablecoin-Markt hat eine Marktkapitalisierung von 308 Milliarden US‑Dollar erreicht und entwickelt sich zu einer systemrelevanten finanziellen Infrastruktur.
Bernstein-Analysten erklärten, das Gesetz müsse bis zum zweiten Quartal 2026 vorankommen, um negative Effekte des Zwischenwahlkampfs zu vermeiden.
Beide Seiten betrachten die Frage der Prämien als rote Linie und riskieren damit unbegrenzte Verzögerungen.
Der CLARITY Act wurde im Juli 2025 vom Repräsentantenhaus verabschiedet und zielt darauf ab, die Aufsicht zwischen SEC und CFTC aufzuteilen.
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