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Warum Krypto-Trader still auf den Iran blicken: Der geopolitische Risikokanal, den niemand in Bitcoin einpreist

Warum Krypto-Trader still auf den Iran blicken: Der geopolitische Risikokanal, den niemand in Bitcoin einpreist

Präsident Donald Trump sagte am Samstag, die Vereinigten Staaten seien „bereit zu helfen“ Iranern, die nach Freiheit streben – Äußerungen, die erfolgen, während hochrangige US‑Beamte erste interne Gespräche darüber geführt haben, wie ein Militärschlag gegen Iran durchgeführt werden könnte, wenn er angeordnet wird.

Trumps Beitrag auf Truth Social beschrieb Iran als ein Land, das „vielleicht wie nie zuvor nach FREIHEIT strebt“, und erklärte, die Vereinigten Staaten seien bereit, diesen Kurs zu unterstützen.

Die Äußerung fiel zeitlich mit einem Bericht des Wall Street Journal (WSJ) zusammen, demzufolge Regierungsvertreter intern mögliche Angriffsoptionen abgewogen haben, darunter potenzielle Ziele für einen Luftschlag auf iranische Militäranlagen – ein Szenario, das diskutiert, aber nicht final beschlossen wurde.

US‑Beamte mit Kenntnis der Vorgänge sagten dem WSJ, die Gespräche befänden sich in einem frühen Stadium und bedeuteten keine Entscheidung für einen Angriff.

Es seien bislang keine Streitkräfte im Vorgriff auf mögliche Feindseligkeiten verlegt worden, und die Gespräche seien derzeit eher konzeptionell als operativ.

Kontext von Protesten und US‑Stellungnahmen

Iran erlebt derzeit einige der landesweit größten Proteste seit Jahren, wobei sich Demonstrationen in den vergangenen Wochen in wichtigen Städten ausbreiten – ausgelöst durch wirtschaftliche Probleme und politische Repression.

Sicherheitskräfte haben mit Gewalt reagiert, was zu Hunderten von Festnahmen und einer steigenden Zahl von Toten geführt hat. Gleichzeitig erschweren Internetabschaltungen unabhängige Berichterstattung aus dem Land.

Trumps Solidaritätsbotschaft folgt ähnlichen Äußerungen von US‑Parlamentariern, die Unterstützung für iranische Protestierende fordern.

Der republikanische Senator Ted Cruz sagte, die amerikanische Öffentlichkeit stehe mehrheitlich hinter den Demonstrierenden im Iran und schrieb Trump zu, diese Haltung zu bekräftigen.

Einblick in die US‑Planung möglicher Angriffe

Nach den vorliegenden Berichten könnte eines der diskutierten Szenarien groß angelegte Luftschläge gegen iranische Militärziele umfassen.

Beamte betonten jedoch, es gebe keinen Konsens über ein solches Vorgehen und die bisherigen Sondierungen seien Teil der üblichen Planungen für geopolitische Brennpunkte – nicht aber ein Zeichen für unmittelbar bevorstehende Militäreinsätze.

Strategische Planer halten häufig Eventualfallpläne für mögliche Konflikte bereit. Die Ausarbeitung und Freigabe eines konkreten militärischen Einsatzplans erfordert jedoch mehrere Prüfebenen, darunter Bewertungen der Auswirkungen auf regionale Stabilität, diplomatische Beziehungen und die völkerrechtliche Legitimation.

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Marktrisiko und geopolitische Ansteckungseffekte

Erhöhte geopolitische Risiken wirken sich erfahrungsgemäß auf Finanzmärkte aus – auf Rohstoffe, Aktien und zunehmend auch auf digitale Vermögenswerte.

In früheren Phasen von Spannungen im Nahen Osten zeigten risikosensitive Anlagen wie Bitcoin eine erhöhte Volatilität und bewegten sich zeitweise im Gleichklang mit traditionellen Märkten, wenn die Stimmung der Anleger in Richtung Risikoaversion kippte.

Analysten weisen darauf hin, dass sich Kryptomärkte bei geopolitischen Ereignissen anders verhalten können als klassische Anlageklassen: Manche Episoden begannen mit Abverkäufen, gefolgt von Erholungsphasen, sobald sich die makroökonomischen Rahmenbedingungen weiterentwickelten.

Diese Komplexität spiegelt die doppelte Rolle von Bitcoin und anderen digitalen Assets wider – einerseits als Risikoanlagen, andererseits potenziell als Absicherung –, abhängig vom breiteren Finanzumfeld.

Übergeordneter geopolitischer Hintergrund

Die Spannungen zwischen den USA und Iran haben historische Wurzeln in Sorgen über nukleare Proliferation, regionale Machtkonkurrenz und Stellvertreterkonflikte.

Frühere Aktionen, darunter Angriffe auf iranische Nuklear‑ und Militäreinrichtungen, führten zu Gegenreaktionen und anhaltender Instabilität in der Region.

Die iranische Führung hat wiederholt erklärt, sie strebe keinen Krieg mit den Vereinigten Staaten oder deren Verbündeten an, betone jedoch gleichzeitig ihre Bereitschaft zur Selbstverteidigung.

Diplomatische Bemühungen – darunter Verhandlungen im Jahr 2025 über mögliche Begrenzungen des iranischen Atomprogramms und damit verbundene Sanktionsmaßnahmen – markieren einen alternativen Gesprächskanal.

Diese Gespräche sahen schrittweise Maßnahmen mit Begrenzungen der Anreicherung, Inspektionen und Sanktionslockerungen vor, haben bislang jedoch keine dauerhafte Vereinbarung hervorgebracht.

Ungewisser weiterer Verlauf

Vorläufig bleiben die Überlegungen zur möglichen Logistik von Militärschlägen in einem frühen Stadium, und Trumps öffentliche Äußerungen bleiben hinter konkreten Einsatzzusagen zurück.

Die Regierung stellt ihre Rolle weiterhin als Unterstützung für iranische Protestierende dar, während sie die sicherheitspolitischen Risiken in der Region und die Komplexität globaler Bündnisse abwägt.

Während geopolitische Risiken schwanken, werden die Märkte – einschließlich des Kryptomarktes – die Möglichkeit einer Eskalation oder einer diplomatischen Lösung weiter einpreisen und damit illustrieren, wie politische Entwicklungen weit entfernt von Börsenplätzen die finanziellen Rahmenbedingungen weltweit beeinflussen können.

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Haftungsausschluss und Risikowarnung: Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen nur Bildungs- und Informationszwecken und basieren auf der Meinung des Autors. Sie stellen keine Finanz-, Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Kryptowährungsassets sind hochvolatil und unterliegen hohen Risiken, einschließlich des Risikos, Ihre gesamte oder einen erheblichen Teil Ihrer Investition zu verlieren. Der Handel oder das Halten von Krypto-Assets ist möglicherweise nicht für alle Anleger geeignet. Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten sind ausschließlich die des Autors/der Autoren und repräsentieren nicht die offizielle Politik oder Position von Yellow, seinen Gründern oder seinen Führungskräften. Führen Sie immer Ihre eigenen gründlichen Recherchen (D.Y.O.R.) durch und konsultieren Sie einen lizenzierten Finanzprofi, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen.
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