Cardano (ADA) ist auf dem 4‑Stunden‑Chart unter die vorherige Range-Unterstützung in Richtung 0,360 $ gerutscht, nachdem mehrere Versuche gescheitert waren, den Widerstandsbereich zwischen 0,3855 $ und 0,3885 $ zu überwinden. Der Ausbruch nach unten fiel mit einem Rückgang des Open Interest auf nun rund 646 Mio. $ zusammen sowie mit monatelangen anhaltenden Spot-Abflüssen, die erst vor Kurzem einen kleinen Nettozufluss von etwa 287.800 $ zeigten.
Was passiert ist: Verkäufer gewinnen wieder die Kontrolle
Der Token ist unter wichtige gleitende Durchschnitte und den Supertrend-Indikator gefallen, wodurch Käufern nur begrenzter Spielraum für eine Erholung bleibt, sofern sie nicht höhere Niveaus zurückerobern können.
Der erste Widerstand liegt bei 0,3705 $ und fällt mit dem 0,382‑Fibonacci-Retracement zusammen.
Ein wichtigerer Pivot liegt bei 0,3833 $, wo der Kurs zuvor Unterstützung gefunden hatte.
Cluster gleitender Durchschnitte zwischen 0,3855 $ und 0,3885 $ bilden eine Decke, die die Bullen überwinden müssen. Ein Anstieg über 0,3918 $ wäre nötig, um den oberen Rand der Range zu erreichen, mit 0,4145 $ und 0,4377 $ als höheren Kurszielen.
Hält die Unterstützung bei 0,3600 $ nicht, rücken Unterstützungszonen bei 0,3546 $ und 0,3289 $ in den Fokus. Letztere markiert das vorherige Swing‑Tief.
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Warum das wichtig ist: Nachfragesignale schwächen sich ab
Das Open Interest stieg während der Rallye von ADA im späten vierten Quartal und schoss in der Ausbruchsphase in die Höhe. Diese Ausschläge bauten sich jedoch schnell wieder ab, als Trader nach der erhöhten Volatilität ihr Risiko reduzierten.
Die Spot-Flows blieben von Ende März bis Anfang Januar negativ.
Mehrere ausgeprägte Verkaufswellen fielen mit schwächeren Kursphasen zusammen.
Der jüngste kleine Nettozufluss reicht bislang nicht aus, um die Widerstandszonen ernsthaft anzugreifen. ADA braucht anhaltenden Kaufdruck, um die bärische Struktur zu durchbrechen, die aktuell das Chartbild bestimmt.
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