Bitcoins (BTC) rollierende 52-Wochen-Korrelation mit dem Nasdaq Composite wurde Ende Februar negativ und erreichte damit laut von CoinTelegraph zitierten Daten den niedrigsten Stand seit Dezember 2018 – während die Kryptowährung seit Beginn des US‑Iran‑Kriegs am 28. Februar mehr als 15 % zulegte, während der Nasdaq im selben Zeitraum um rund 2 % nachgab.
Diese Divergenz hat die Debatte darüber neu entfacht, ob sich Bitcoin als geopolitischer Hedge verhält oder nur eine vorübergehende Rally in einem Risk-off-Umfeld zeigt.
Die Verschiebung der Korrelation fällt mit einer Reihe von nachfrageseitigen Faktoren zusammen. US‑Spot‑Bitcoin‑ETFs verzeichneten in diesem Zeitraum Zuflüsse von mehr als 12,22 Milliarden US‑Dollar, während Strategy innerhalb von zwei Wochen 40.331 BTC hinzufügte – etwa das 9‑ bis 10‑Fache der in demselben Zeitraum geminten Bitcoins – und die letzte Tranche hauptsächlich über die Ausgabe von STRC‑Vorzugsaktien finanzierte.
Stablecoin-Nachfrage als Nachfragesignal
Die Marktkapitalisierung von USDC stieg auf ein Rekordniveau von rund 79,57 Milliarden US‑Dollar, gegenüber etwa 70 Milliarden Anfang Februar, teilweise getrieben durch die Nachfrage nach dollarbesicherten Stablecoins in Golf-Drehkreuzen wie Dubai im Zuge des Konflikts im Nahen Osten.
Ein steigendes Stablecoin-Angebot ging historisch oft einem verstärkten Spot-Kryptokauf voraus, wenn Dollar-Liquidität in das Ökosystem eintritt.
Bitcoin wurde zum Zeitpunkt des Schreibens nahe 71.200 US‑Dollar gehandelt, nachdem der Kurs zuvor in der Woche vom Widerstand in der Nähe von 76.000 US‑Dollar zurückgeprallt war.
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Das Gegenargument
BitMEX‑Mitgründer Arthur Hayes warnte in einem Beitrag vom 5. März, dass die Bewegung von Bitcoin in Richtung der Mitte der 70.000 US‑Dollar eine „Dead-Cat-Bounce“-Rallye sein könnte.
Hayes argumentierte, dass SaaS-Unternehmen – wachstumsstarke, liquiditätssensitive Aktien wie Salesforce, Adobe und Zoom – die Kryptomarktbedingungen genau widerspiegeln und eine anhaltende Schwäche dieser Titel unter restriktiven Finanzierungsbedingungen Bitcoin wahrscheinlich nach unten ziehen würde.
Der Coinbase Premium Index ist auf 30‑Tage‑Basis negativ geblieben, was auf eine begrenzte Anschlussnachfrage von US‑Spotkäufern trotz der Schlagzeilen zu ETF-Zuflüssen hindeutet.
Aus technischer Sicht passt die Zurückweisung von Bitcoin bei 76.000 US‑Dollar zur oberen Trendlinie dessen, was einige Analysten als Bärenflagge bezeichnen.
Ein Durchbruch unter 68.000 US‑Dollar würde ein abgeleitetes Abwärtsziel in der Nähe von 51.000 US‑Dollar eröffnen, auch wenn dieses Niveau vorerst spekulativ bleibt, bis das Muster bestätigt ist.
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