Umia sammelt 6 Millionen US‑Dollar für Onchain-Formationplattform für token-native Projekte – mit an Bord: Galaxy Ventures, DCG und Draper Associates

Umia platziert $UMIA für 6 Mio. USD und startet eine Onchain-Plattform, die Token, IP, Team und Treasury in einer rechtlichen Struktur bündelt.
vor 43 Minuten
Umia sammelt 6 Millionen US‑Dollar für Onchain-Formationplattform für token-native Projekte – mit an Bord: Galaxy Ventures, DCG und Draper Associates

Die meisten Token sind rechtlich kaum mit dem dahinterstehenden Unternehmen verknüpft: Geistige Eigentumsrechte, Erlöse und Treasury liegen meist in separaten Einheiten. Umia bündelt alle drei zusammen mit dem Token in einer einheitlichen Rechtsstruktur – Entscheidungen über das Treasury werden über Onchain-Entscheidungsmärkte getroffen.

NEW YORK, 6. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Umia (umia.finance), eine Onchain-Plattform zum Starten, Finanzieren und Steuern von Projekten, hat bekanntgegeben, über die Auktion seines Tokens $UMIA insgesamt 6 Millionen US‑Dollar eingeworben zu haben. $UMIA ist der erste Token, der über das eigene System von Umia emittiert wurde. An der siebentägigen Auktion, die vom 26. August bis 2. September auf Base lief, beteiligten sich zehn Fonds und knapp 700 private Bieter. Eröffnet wurde der Prozess mit einer dreitägigen Vorplatzierung für geprüfte Fonds und über zkTLS verifizierte Community-Mitglieder. Die öffentliche Runde erreichte ihr Limit sieben Minuten nach Öffnung am 29. August; am Ende lag das Platzierungsvolumen mehr als beim Dreifachen des Mindestziels von 2 Millionen US‑Dollar.

„Ambitionierte Teams hatten bislang keinen Weg, einen Token zu emittieren, der wirklich strukturell mit dem zugrunde liegenden Projekt verknüpft ist. Deshalb haben wir unseren eigenen Token zuerst durch unser System geschickt“, sagt Francesco Mosterts, Mitgründer von Umia. „Herausgekommen ist ein Rahmenwerk, das unseres Erachtens grundlegend verändern wird, wie Projekte finanziert, gestartet und geführt werden.“

Umia selbst arbeitet inzwischen unter genau jener Struktur, die künftig für alle Projekte auf der Plattform gelten soll. Geistiges Eigentum, operatives Team und Treasury sind in einem einzigen rechtlichen Mantel gebündelt, die eingeworbenen Mittel flossen in ein nicht‑verwahrtes Treasury statt auf ein Team-Wallet, und Entscheidungen auf Aufsichtsrats- bzw. Board-Ebene werden über Entscheidungsmärkte getroffen.

Diese Entscheidungen werden über Futarchy gesteuert: Für jeden Vorschlag wird pro Option ein bedingter Markt eröffnet, und die Teilnehmer handeln darauf, wie sie den erwarteten Effekt jeder Option einschätzen. Die Option, der die Märkte den höchsten Wert beimessen, wird anschließend umgesetzt.

Der erste Entscheidungsmarkt von Umia ging am 17. September live. Die Frage an die Händler: Wie sollen 4,77 Millionen US‑Dollar an Treasury-USDC in Kreditprotokolle auf Base allokiert werden? Drei Strategien traten gegen ein „Do-Nothing“-Baseline-Szenario an. Die Siegerstrategie, eine Allokation in Aave und Steakhouse, ist inzwischen umgesetzt.

„Onchain-Kapitalbildung bedeutete bislang meist einen Zielkonflikt zwischen fairem Zuteilungsmechanismus und belastbarer Struktur“, sagt James Kibbie, Investor bei Galaxy Ventures. „Umias Auktionsmechanismus verbindet beides: ein Clearingverfahren, das Fonds und Privatinvestoren identisch behandelt, sowie einen rechtlichen und Treasury-Rahmen, der dem Token eine klar definierte Beziehung zum zugrunde liegenden Projekt gibt.“

Mit dem nun vollständig live geschalteten Technologie-Stack sollen die ersten externen Projekte – vorbehaltlich Onboarding und juristischer Prüfung – voraussichtlich im vierten Quartal 2026 über Umia lanciert werden. Die Zeitangaben sind indikativ und können sich ändern.

Umia wird vom Team hinter Chainbound entwickelt, einem Ethereum-Forschungs- und Entwicklungslabor mit mehr als vier Jahren Erfahrung im Design zentraler EVM-Infrastruktur, einschließlich Arbeiten mit Flashbots und der Ethereum Foundation. Mitgründer und CEO Francesco Mosterts war zuvor bei Point72 tätig, Mitgründer und CTO Nicolas Racchi entwickelte zuvor DeFi-Protokolle und Ethereum-Infrastruktur. Das erweiterte Team umfasst zudem Spezialisten für Handel, Governance, Wachstum und operative Umsetzung.

Über Umia

Umia ist eine Full-Stack-Plattform zum Onchain-Start, zur Finanzierung und Governance von Projekten. Jedes über Umia gestartete Projekt arbeitet innerhalb eines einheitlichen rechtlichen Mantels, der geistiges Eigentum, operatives Team und Treasury zusammenfasst und Entscheidungen auf Board-Ebene an Onchain-Entscheidungsmärkte delegiert. $UMIA, der hauseigene Token von Umia, war der erste, der über das System emittiert wurde. Umia wird von Chainbound inkubiert. Weitere Informationen unter umia.finance, docs.umia.finance und x.com/Umia Finance.

Medienkontakt:

Umia Media Relations

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SOURCE Umia

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