Greg Abel sagte den Berkshire Hathaway‑Aktionären am Samstag, dass der Konzern künstliche Intelligenz nur dort einsetzen wird, wo sie klaren Mehrwert bringt, und wies damit den branchenweiten Hype zurück.
Abel setzt engen KI-Kurs
Abel vermittelte diese Botschaft am 2. Mai in Omaha bei seiner ersten Hauptversammlung als Nachfolger von Warren Buffett, der im Januar zurückgetreten war.
Der neue CEO sagte, KI müsse Effizienz, Sicherheit oder Entscheidungsfindung verbessern, bevor sie ausgerollt werde. Er verwies auf die Bahntochter BNSF, wo gezielte Werkzeuge die Abläufe schärfen, sowie auf das Versicherungsgeschäft, in dem das Unternehmen Betrug und Deepfake‑Bedrohungen aufspürt.
„Wir werden keine KI um der KI willen machen“, sagte Abel laut Reuters‑Bericht dem Publikum.
Diese Einordnung knüpft an Buffetts langjährige Skepsis gegenüber unbewiesenen Technologiestorys an und steht im starken Kontrast zu Wettbewerbern, die Stellen abbauen oder ihr Image rund um KI neu ausrichten.
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Energie-Sparte zielt auf Boom bei Rechenzentren
Den klarsten Wachstumstreiber sieht Abel bei Berkshire Hathaway Energy. Er sagte, Rechenzentren machten in Gebieten wie Iowa bereits rund 8 % der Spitzenlast aus und lägen damit am oberen Ende der branchenüblichen Spanne von 5 % bis 10 %.
Er prognostizierte, dass die Sparte ihre Präsenz in den nächsten fünf Jahren um 50 % ausbauen könnte. Hyperscaler müssten, so betonte er, die vollen Kosten der neuen Last tragen.
Die B‑Aktien von Berkshire sind seit Abels Ernennung zum CEO im vergangenen Jahr um 12,4 % gefallen, während der Barmittelbestand auf fast 400 Milliarden Dollar angewachsen ist. Anleger beobachten genau, ob Abels Disziplin anhält, während die Investitionen in KI‑Infrastruktur anziehen.
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