Apple hat neue Mac-Mini- und Mac-Studio-Modelle vorgestellt, die auf KI-Workloads optimierte Chips, einen höheren Einstiegspreis für den Mac Mini und erweiterte Unterstützung für das lokale Ausführen großer Modelle bieten.
Wichtigste Punkte:
- Apples neue Desktops setzen auf die Chips M6, M5 Pro, M5 Max und M5 Ultra; der erste M6-Mac basiert auf einem 2‑Nanometer-Verfahren.
- Der Mac Mini startet nun bei 899 US‑Dollar; laut Apple verarbeitet eine M5‑Pro‑Konfiguration Large‑Language‑Model‑Prompts 8,5‑mal schneller als frühere Pro-Varianten.
- Mac-Studio-Systeme lassen sich koppeln, um Arbeitsspeicher zu bündeln – M5‑Ultra‑Konfigurationen können damit KI-Modelle mit einer Billion Parametern ausführen.
Aufwertung für die Mac-Reihe
CNBC berichtet, Apple modernisiere seine Desktop-Palette, da Entwickler Macs zunehmend nutzen, um KI-Agenten außerhalb klassischer Cloud-Infrastrukturen zu entwickeln und zu betreiben. Der neue Mac Mini lässt sich wahlweise mit einem M6 oder M5 Pro ausstatten, Käufer des Mac Studio können zwischen M5 Max und M5 Ultra wählen.
Der M6 ist der erste Chip dieser Generation in einem Mac und wird im 2‑Nanometer-Verfahren von Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. gefertigt. Apple zufolge verarbeitet der Mac Mini mit M5 Pro Eingaben für Large Language Models 8,5‑mal schneller als ältere Pro-Modelle; zugleich steigt der Einstiegspreis des Mac Mini von 799 auf 899 US‑Dollar.
Mac-Studio-Varianten mit M5 Max beginnen unverändert bei 2.499 US‑Dollar, während Systeme mit M5 Ultra ab 5.499 US‑Dollar starten – nach zuvor mindestens 5.299 US‑Dollar für das M3‑Ultra‑Modell. Die Vorbestellungen sind seit Dienstag möglich, die Auslieferung ist für den 22. September geplant.
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Strategie für lokale KI
Apple positioniert seine Desktop-Rechner als Maschinen für lokale KI-Entwicklung – insbesondere für Entwickler, die Agenten auf dedizierter Hardware ausführen, und für Forscher, die Modelle trainieren oder bereitstellen wollen, ohne vollständig auf Cloud-Dienste angewiesen zu sein. Das Unternehmen hebt seine Neural Engines und die einheitliche Speicherarchitektur als Vorteile für KI-Workloads hervor.
„Mit diesen Frameworks und neuen Chips können Entwickler große KI-Modelle lokal auf ihrem Mac ausführen und feinjustieren“, erklärte Apple. Zudem ließen sich mehrere M5‑Ultra‑Mac‑Studio-Systeme zusammenschalten, um den Arbeitsspeicher zu bündeln und als ein Rechner für sogenannte Frontier-Modelle mit einer Billion Parametern zu agieren.
Das Update treibt den raschen Wandel in Apples Desktop-Portfolio weiter voran. Das bisherige Mac-Mini-Modell war mit M4-, M4‑Pro- und M4‑Max-Chips erhältlich; der Basispreis kletterte im Sommer wegen höherer Speicherkosten zunächst von 599 auf 799 US‑Dollar und steigt mit der aktuellen Generation nun erneut auf 899 US‑Dollar.
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